Er ist tot. Das Drama der letzten Tage ist beendet. Das Unausweichliche wurde erst verkündet, dann vollstreckt.

Nazarener, Du hättest Dich wenigstens seitwärts in die Büsche schlagen können. Den Sadisten wäre ihr Höhepunkt gründlich verdorben worden. Uns wäre Zeit geblieben, am Ölberg zu sitzen und zusammen auf die Stadt zu schauen.

Du bist fort und wir werden die grauen Haare bekommen, die Dir erspart geblieben sind. Wer geht mit uns übers Wasser? Deine Wunden werden offen bleiben, sich in unsere Köpfe brennen.

Glaubst Du, Liebe erträgt diese Tragödie? Ungeachtet unserer Hoffnungen – wohin lässt Du die Reise gehen?

Während sie Dir in die Seite stachen, standen Wir, Deine Jünger, am See, den Blick auf die tosenden Wellen.

Verzeih, dass wir Dich verlassen hatten…

https://matthiasaktuell.wordpress.com/2017/04/14/wie-befuerchtet/

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