Professor Harald Lesch, Astrophysiker, beschreibt in seinem Buch „Die kürzeste Geschichte allen Lebens“, wie alles entstand. Zumindest aus naturalistischer Sicht, denn nur darüber kann ein Physiker gesicherte Angaben machen. Der Urknall stand am Anfang von allem und mit ihm kam innerhalb unglaublich kurzer Zeit, kürzer als der Bruchteil eines Bruchteils eines Wimpernschlags, nämlich in 10 hoch minus 43 Sekunden das in Existenz, worin wir leben. Nämlich Raum und Zeit. Was davor war, lässt sich aus naturwissenschaftlicher Sicht natürlich nicht sagen. Mit dem Urknall entstand also aus dem vermutlichen Nichts mit einem Mal der Raum und die Zeit und somit auch das Universum, das sich innerhalb eines großen Nichts​ ausdehnt und offenbar immer schneller ausdehnt.

Und hier hakt es mit natürlichem Menschenverstand natürlich völlig aus. Aus dem Nichts gekommen war plötzlich alles da, mit einem gigantischen, unglaublich heißen und völlig lautlosen Knall. Und vor diesem Knall gab es nichts, zumindest keinen Raum und keine Zeit, wie man annehmen muss. Also keine Dimensionen, die der Mensch sich irgendwie auch nur entfernt vorstellen könnte.

Bei der Frage, was vor diesem völlig absurden und unvorstellbaren Urknall war, setzt dann übrigens die Theologie an und auch die Philosophie.

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