Im Lutherjahr hat sich vor einigen Tagen eine EKD-Kommission endlich auf den Weg gemacht, Padre Bergoglio, auch bekannt als Papst Franziskus, höchstpersönlich in Rom zu besuchen und ihn zum Lutherjahr nach Deutschland einzuladen. All zu früh war die Kommission damit ohnehin nicht dran, hatte doch bereits die Pfarrerstochter Angela Merkel schon eine Einladung nach Rom gefordert sowie auch weitere deutsche Politiker.

Immerhin, mit dem neuen Papst scheint gut Kirschen essen zu sein. Endlich mal einer, der die Botschaft Jesu stark im Sinne der Gnade und Nächstenliebe interpretiert und versteht – und tatsächlich auch lebt. Auch des Papstes Hinweis an die Bischöfe, künftig wiederverheiratete Katholiken zur Messe zuzulassen, geht in diese positive Richtung.

Aus protestantischer Sicht hätte man zwar diese Probleme mit Wiederverheirateten ohnehin nicht, da, zumindest lutherisch gedacht, die Ehe nicht zu den heilswirksamen Sakramenten gehört. In der lutherisch evangelischen Kirche gibt es nämlich nur 2 Sakramente, die Taufe und das Abendmahl. Die Ehe an sich wird zwar hoch geschätzt, ist aber nicht, wie bei den Katholiken, das symbolische Abbild der Ehe zwischen Christus und seiner Gemeinde. Insofern tun sich hier von jeher auch geschiedene Leute leichter, zum Abendmal, wie es im protestantischen Sprachgebrauch heißt, zu erscheinen. 

Ob selbiges allerdings irgendwann einmal gemeinsam mit Katholiken und Protestanten eingenommen werden kann, ist dann wohl trotzdem er ein weihnachtlicher Wunsch. Aber man darf ja noch hoffen dürfen.

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