Piep piep piep, haben wir uns alle lieb?

Piep piep piep, wir haben uns alle lieb. Wenn Pfarrer brave Botschaften verkünden, kann sich eigentlich keiner daran stoßen. Stoßen können sich allerdings gewisse Leute daran, wenn Pfarrer dann an den Kern des Evangeliums gehen, wonach man einerseits seinen Nächsten lieben soll, andererseits aber sogar seine Feinde. Und wenn dann ein Pfarrer noch dunkle Hautfarbe hat oder womöglich daran erinnert, dass Flüchtlinge ja auch Fremde sind, denen man laut Evangelium im Sinne der Nächstenliebe begegnen muss, kommt in manchem möglicherweise der Rassist hoch. Und plötzlich ist es vorbei mit einem beschaulichen Pfarrersleben, das sich an den Idealen der Nächstenliebe orientiert und man schwebt selbst in Lebensgefahr. Und man muss wahrnehmen, es war noch nie ungefährlich, sich für Menschenrechte und für Menschen einzusetzen. Denn die Kraft der Worte kann bei gewissen Menschen zu Kurzschlusshandlungen führen. Selbst in dieser modernen Welt heute.

„Mir drohte einer, dass ich nach der Messe nicht mehr existiere“

Vier deutsche Pfarrer erzählen von ihrer Arbeit und den Anfeindungen, die sie erleben. Ein Gespräch am Abendbrottisch

http://www.zeit.de/2016/53/gewalterfahrungen-pfarrer-kirchen-abendbrottisch

Kommentar verfassen...(Kommentare, die Links enthalten, müssen auf Freischaltung warten)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s