Wenn die Realität unangenehmer ist, als die kühnsten Träume, hilft manchmal zumindest etwas Humor. Das Jahr 2016 hat vieles auf dem Kopf gestellt in Bezug auf Gewissheiten, die nun so nicht mehr ohne weiteres gelten. Angry young men sprengen sich in die Luft, Anschläge allenorts, Populisten Streben nach der Macht, die Briten verlassen die EU, ein schwer einzuschätzender Präsident übernimmt die Führung in den USA.

Weihnachten, die seligmachende Zeit, in der alles in Samt und Watte gehüllt ist, ist im Grunde schon vorbei und die Menschen können sich wieder die von den Medien aufbereiteten Verrücktheiten der Welt in ihre Köpfe trichtern. Angesichts einer scheinbar aus den Fugen geratenen Welt hilft es vielleicht, auf das erste Weihnachten zu schauen, als Jesus geboren wurde. Der Landstrich, in dem er das Licht der Welt erblickte, war Opfer des römischen Imperialismus geworden, der Vasallenfürst der Römer, Herodes, setzte deren imperiale Forderungen vor Ort durch. Die Welt, in die hinein der Hoffnungsschimmer der Welt, Jesus Christus, geboren wurde, war keine gute, sondern eine, die ebenfalls aus den Fugen geraten war.

http://www.sueddeutsche.de/politik/welt-reiss-die-himmel-auf-1.3308177

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