Was für ein Pathos, habe ich jedes Mal gedacht, als ich den Titel des irgendwo geerbten Buches in meinem Regal sah. Aber damals war das so. Nach dem zweiten Weltkrieg waren alle staatlichen Institutionen kaputt, die Vereinsstrukturen komplett nazifiziert und die einzige, wenn auch wirklich nur halbwegs intakte Organisation, die den gesellschaftlich/sozialen Part des Wiederaufbaus schultern konnte, war die Kirche. Die Herausforderungen waren enorm, Trauerarbeit nach Verlust von schier unglaublich vielen Menschenleben in jedem einzelnen Dorf. Vermisste, Gefangene, Verwundete deren Schicksal ungewiss war. Heerscharen von Flüchtlingen, die integriert werden mussten. Mangel an Unterkunft, Nahrung, Brennstoff – an allem. Und die Aufgabe, ein friedliches, demokratisches Gemeinwesen zu gründen….

Quelle: Die Stunde der Kirche? – Philippika

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