Ist der Materialismus wahr? Materialismus bedeutet, dass es nur die Dinge, die man sehen und naturwissenschaftlich nachweisen kann, auch tatsächlich gibt. Viele Menschen hängen heute bewusst oder unbewusst dieser Ansicht an und halten sie für wahr. Dabei ist sie weit entfernt davon, mehr als eine bloße Annahme zu sein. Geht man als Mensch in seine Gedankenwelt hinein und überlegt beispielsweise, wie man anderen Menschen gegenüber empfindet, begegnet einem schnell das Immaterielle. Dieses zu leugnen würde uns wohl kaum im Traum einfallen. Dennoch glauben viele von uns, die Naturwissenschaft habe heute die allgemeine Deutungshoheit. Dadurch werde dann automatisch Religion ausgehebelt, so glauben viele, die sich nur oberflächlich mit dem Thema beschäftigen. Dass dies ein Trugschluss sein dürfte, ist auch Thema des im Folgenden dargestellten Buches.

Der Philosoph Markus Gabriel legt sich in seinem neuen Buch mit den Neurowissenschaften an. Er verteidigt die Freiheit und die Würde des Menschen vor dem Zugriff des wissenschaftlich-technischen Weltbildes…

http://www.deutschlandradiokultur.de/dahmarkus-gabriel-ich-ist-nicht-gehirn-der-mensch-ist-mehr.950.de.html?dram:article_id=340930

2 Kommentare zu „Markus Gabriel: „Ich ist nicht Gehirn“ – Gibt es die Seele oder gibt es nur das Gehirn?

  1. Das scheint ein gutes Buch zu sein. Allein schon bei der Rezension hat mir gefallen, dass Gabriel davon sprach, dass wir bereits viel mehr wissen, als die Neurologen herausgefunden haben. In der Tat überraschte es mich selbst immer wieder mit welchen Banalitäten Hirnforscher aufwarteten.
    Für mich persönlich ist die Hirnforschung eine völlig überflüssige Wissenschaft, in der sinnlos Steuergelder verpulvert werden.
    Ich habe nicht irgendwelche Gedanken und Gefühle, weil mir die ein Hirn vorschreibt, sodann weil ich mir Gedanken mache, möglichst logische, und weil ich bestimmte Ereignisse auf bestimmte Art bewerte, Gefühle.
    Übrigens zeigt bereits der Ausfall bestimmter Gehirnpartien, wie unabhängig Geist und Seele vom Körper sind:
    http://geheimnisdesmenschen.blogspot.de/2008/10/gehirn-und-geist.html

  2. Der US Hirnchirurg Alexander Eben berichtet in seinem Buch Blick in die Ewigkeit davon, wie er sieben Tage lang im Koma gelegen hatte, weil er eine schwere Meningitis bekommen hatte. Die äußeren Hirnregionen waren seiner Darstellung nach inaktiv, da sie von der bakteriellen Infektion nahezu ausgeschaltet waren. Dennoch, so ist er sich sicher, hat er eine Art Nahtoderlebnis gehabt, eine Art Erlebnis mit einer anderen Wirklichkeit, obwohl das Gehirn aus Sicht eines Hirnchirurgen nicht mehr einsatzfähig war. Das deutet wohl in eine ähnliche Richtung.

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