Ein Mann mittleren Alters sitzt in einem Ledersessel und hält ein Glas in der Hand. Auf dem Couchtisch vor ihm Zigaretten und eine Whiskyflasche. Er beugt sich vor, öffnet die Flasche, schenkt sich reichlich ein und lehnt sich zurück.

Wir haben sie nicht gezwungen. Damit das schon mal klar ist. Die macht das freiwillig. (etwas lauter) Und verdient gut daran! 60.000 Dollar. Ist doch eine Stange Geld, nicht wahr?! (dozierend) In dem Dorf, in dem sie da lebt, ist das ein Vermögen! Gut, der Chef von der Agentur, der kommt ja auch aus dem Dorf, also, ursprünglich, der verdient natürlich etwas mehr. Ja, der macht den größten Reibach. (mit großer Anerkennung, fast ehrfürchtig) Was der abkassiert! Von allen Seiten! Aber er muss ja auch viel investieren, hat hohe Kosten. Letzten Herbst hat sich eine von seinen… Mitarbeiterinnen… also, die ist aus dem Fenster gesprungen. (die Betroffenheitsmiene hellt sich auf) Aber die Beerdigung hat er bezahlt! Und Sie wissen ja, wie teuer so etwas ist! Hier (zeigt ein Papier). Der Vertrag. Alles rechtmäßig, alles geregelt. Ja, und das hat sie…

Quelle: Der Leihmuttervertrag | Jobo72’s Weblog

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