Die Attentate von Paris haben uns alle erschüttert. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass zunächst relativ reflexhaft reagiert wird. Statt des überall geforderten Zusammenstehens über alles politischen Lager hinweg prallen die Positionen eher noch unversöhnlicher aufeinander. Weil jeder von so einer “jetzt erst Recht” oder “gerade jetzt” Stimmung erfüllt ist. Gerade jetzt müsse man Flüchtlinge begrenzen, eine “Kehrtwende” einleiten und die Willkommenskultur beenden, die Grenzen dichtmachen usw. – oder umgekehrt: Jetzt erst recht müsse man die Flüchtlinge aufnehmen, die Ansätze zu Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass bekämpfen. Beide Seiten wollen unsere Kultur, unser christliches Abendland retten. Das wird wohl noch interessant werden – und man kann (was diese Diskussion angeht!) beinahe von Glück sagen, dass das Verbrechen nicht bei uns im Land stattfand, dann fielen die Wortmeldungen womöglich noch viel schriller aus. Zumindest bei zwei Streitfragen, will Philippika versuchen zu vermitteln, eine gewisse Klarheit herzustellen, und als drittes eine eigene Position formulieren….Quelle: Flüchtlinge und Terroristen – zwei Klarstellungen | Philippika

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