Aufdass derartiges nie wieder auf deutschem Boden und am besten nirgendwo in Europa, möglichst nirgendwo in der Welt jemals wieder passieren mögen. Schon gar nicht gegen Juden, nach Möglichkeit aber gegen gar keine Religion oder Menschengruppe. Gedenken ist wichtig, denn nur so kann man, hoffentlich, für die Zukunft ähnliche Grausamkeiten und Menschenrechtsverletzungen vermeiden. Wenn man sich in Deutschland derzeit die Hetze gegen Flüchtlinge anschaut, ist man sich aber nicht mehr ganz sicher diesbezüglich. Es scheint immer noch einen Kern von Menschen zu geben, die für derartige Botschaften empfänglich geblieben sind. Jedoch scheint es auch so, dass die Zivilgesellschaft im Laufe der Jahrzehnte an Bildung diesbezüglich gewonnen hat und mehr in der Lage ist, propagandistische Manipulationen gegen Menschengruppen bereits im Vorfeld zu erkennen und zu enttarnen. Hoffentlich.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gingen in Deutschland mehr als 1.400 Synagogen in Flammen auf. Tausende von jüdischen Geschäften und Betrieben wurden ausgeraubt und zerstört. Der gängigen Zählung zufolge wurden im Laufe des Pogroms 91 Juden ermordet. In den darauffolgenden Tagen wurden etwa 30.000 jüdische Männer von der deutschen Polizei verhaftet und in die Konzentrationslager Dachau, Sachsenhausen und Buchenwald gebracht. Hunderte von jüdischen Gefangenen kehrten nicht aus diesen Lagern zurück. Der Pogrom,…

Quelle: „Der Schlag kam von innen“ – Der Novemberpogrom – Yad Vashem

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