Flüchtlinge: Europa ist erpressbar – und das ist gut so

Es werden die Töne lauter, man solle die Grenzen zu Europa dicht machen, eine Festung, koste es was es wolle. Es wird Menschenleben kosten. Bereits gestern standen bis tief in die Nacht unzählige Flüchtlinge an und auf einer Grenzbrücke von Österreich zu Deutschland hin, bei Temperaturen von 5 Grad und mit Kindern, welche sie auf den Armen halten mussten, stundenlang, damit sie nicht krank werden oder gar sterben. Menschen sind keine Ware, sind kein Rohstoff.

Wenn derzeit immer mehr europäische Politiker in dieses Horn blasen und letztlich „das Flüchtling“ meinen, also nicht den Flüchtling als Menschen, sondern als Gegenstand, der nur verärgert und Europa aus seiner lethargischen Bürokratiemaschinerie herausreißt, mag das der ein oder andere ja noch stillschweigend nickend gut finden. Aber wenn Politiker diesen autokratischen Weg einschlagen in Bezug auf die „Flüchtlingsware“, werden das auch die Bürger in Europa am eigenen Leib spüren – von solchen Politikern will man lieber nicht selber regiert werden. Mehr dazu:

Manche Staatschefs nutzen die Flüchtlingskrise für eigene Ziele aus. Europa ist verwundbar durch solche Zyniker. Doch mehr als kleine Siege werden sie nicht erringen.

Quelle: Flüchtlinge: Wir sind erpressbar und müssen es bleiben | ZEIT ONLINE

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