Flüchtlinge: Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Es sind doch nur Worte ! Es sind doch nur kleine Galgen auf den Pegida-Demos gegen Ausländer – äh, gegen die, die die Flüchtlinge aufgrund der Menschenrechtskonvention ins Land aufnehmen! Aus Worten werden Gedanken werden Taten. Das hat der EU-Kommissar für Menschenrechte nun treffend und entwaffnend formuliert. Die Rhetorik vieler europäischer Politiker ähnele der Rhetorik kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Damals, als man beispielsweise begann, den Juden das Lebensrecht abzusprechen. Heute ist es nicht „der Jude“, sondern es ist „der Migrant“ – in diesem Ausdruck schwingt schon, unterfüttert durch allerlei Mutmaßungen, mit, der „Migrant“ sei gar hintertrieben, heimtückisch, „Wirtschaftsflüchtling“, „Vergewaltiger“, „Räuber“, „Dieb“ und vieles mehr. Die Verlagerung vom „Juden“ zum „Migranten“ ist ebenso wenig hinnehmbar, wie die einstige Stigmatisierung „des Juden“. Rassismus ist Rassismus bleibt Rassismus. Worte müssen abgewogen werden, sonst kann Deutschland wieder anfangen, in braunem Feuer zu versinken. Hier mehr Infos dazu:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-10/fluechtlingskrise-vereinte-nationen-rhetorik-1938? 

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