Es gibt ja Leute, die sind der Ansicht, nur die Dinge, die man mit Sinnen spüren kann, seien auch real. Gott demnach also nicht.

In solchen Fällen greife ich gerne auf etwas zurück, das mit dem teleologischen Gottesbeweis in Verbindung gebracht werden kann, jedoch in dem Wissen, dass Gott sich aus menschlicher Sicht letzlich nicht endgültig beweisen lässt und dass es immer in einer Pattsituation endet. Zwar wissen wir spätestens seit Immanuel Kant, dass wir darüber, wie die Welt wirklich ist, also über die Welt an sich, im Grunde gar nichts aussagen können. Alles wird gefiltert durch unsere Sinne und wenn nicht durch die, dann zumindest letztlich durch unser begrenztes Gehirn und unser eingeschränktes Denken.

Dennoch erinnere ich gerne daran, dass die Welt, wie sie sich uns darstellt, keineswegs in sich so plausibel ist, wie mancher Atheist das gerne hätte. An dieser Stelle übergehe ich mal die Feststellung, dass der Atheismus in seiner fundamentalistischen Form im Grunde auch eine Religion darstellt.

Also, gibt es Gott? Wer dies für unwahrscheinlich hält, sollte sich zumindest einmal Gedanken über die Unwahrscheinlichkeit dessen machen, dass unser ganzes Universum einst einmal, so sagen es die Naturwissenschaften zumindest, kleiner war als ein Stecknadelkopf. Alle Planeten, alle Sonnensysteme, alle Galaxien und so weiter steckten in diesem unendlich kleinen Punkt. Ich spreche von der Urknalltheorie. Lesen Sie einmal in den folgenden Artikel des deutschen Luft- und Raumfahrtinstitutes hinein.

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