Ukraine-Krise: Ist erstmal Putin in Europa, ist das Wirtschaftswachstum drittrangig

DSC_2874Es ist schon sonderbar, dass man in Deutschland erst so langsam versteht, was sich im Osten der Ukraine abspielt, obwohl sie etwa so weit von München entfernt ist, wie Flensburg. Heimlich und leise und unter vielen Täuschungen eroberte Putin eben erst die Krim.

Nun wird berichtet, dass an der Ostgrenze der Ukraine in gewaltigem Ausmaß russische Truppenverbände zusammengezogen werden. Glaubt denn irgendjemand im  Westen noch, dass dies unbeabsichtigter Zufall sei ? Die Ukraine rechnet bereits mit dem Schlimmsten, mit einer russischen Invasion im ganzen Land. Polen schlägt schon lange Alarm (mittlerweile hört man endlich hin), wurde es doch vor einigen Jahrzehnten unter dem Vorwand, die Ukrainer und Weißrussen schützen zu müssen, von der Roten Armee überrannt und verschwand für Jahrzehnte hinter dem eisernen Vorhang.

Die deutsche Wirtschaft macht sich derweil Sorgen, ob Sanktionen gegen Russland nicht die zarte Knospe des Wirtschaftswachstums schädigen könnte. Die Antwort: ja, aber….es mag sein, dass es für Putin kein Halten mehr gibt. Dann wäre womöglich Polen bald wieder russisch, und auch das Baltikum. Womöglich auch Deutschland, wenn es ganz dumm käme. Und dann wäre das zarte Wirtschaftsknöspchen nicht mehr das größte Problem im Land, oder so: es wäre dann ein russisches Problem. Auch bei Hitler glaubte man lange, ihn politisch stoppen zu können. Es war eine der folgenreichsten Fehleinschätzungen des letzten Jahrhunderts, die letztlich zum 2. Weltkrieg führte und zu etwa 70 Millionen (!!) Toten.  Derzeit schreiben die westlichen Medien gerne davon, dass der Druck auf Putin erhöht werde – just, man hat nicht das Gefühl, dass Adolf Putin  irgendeine Art des Drucks verspürt.

Weise wäre es wohl, bereits jetzt gerade noch irgendwie zu unterbinden, dass russische Truppen überhaupt in die Ostukraine einmarschieren können (denn das steht wohl unmittelbar bevor). Sind sie nämlich erst mal im  Land, wird alles unendlich viel schwerer, als es ohnehin schon ist. Die Ukraine wäre dann an Russland verloren, der Keim der Freiheit und Demokratie, der friedliche Kampf des Maidan, es wäre alles Makulatur. Merkel ist heute in Polen und berät sich, derweil fürchtet die Ukraine um ihre Ostgrenze. Lesen Sie >hier weiter.

Bild: MG

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