„Owê der bâbest ist ze…

DSC_2135Gardinenpredigerin. …junc: hilf hêrre, dîner kristenheit.“ Heißt es bei Walther von der Vogelweide (die letzten beiden Verse aus „ze rome“). Das ist selbstverständlich ein Problem, über das der moderne Katholik nur noch lächeln kann. Was ich aber sehr gut nachvollziehen kann, ist die Hilflosigkeit, die einen befällt, wenn man als Katholik mit seinem Oberboss so gar nicht kann. Dass man das übrigens ohne Weiteres von sich geben darf, zeigt ja bereits der liebe Walther, dem niemand zu Lebzeiten – und das war im „finsteren“ Hochmittelalter – dafür auch nur ein Haar krümmte (so weit wir wissen, zumindest nicht, aber wir wüssten wohl davon, wenn dem so wäre).

Das Kuriose ist: ich habe mittlerweile mit unserem Papst mehr Probleme, als Personen, die keine Kirchenmitglieder sind. Im Internet erfreut er sich einer geradezu spektakulären Beliebtheit…>mehr.

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