Christkind, Weihnachtsmann und Zauberer. Wenn Kinder dem Synkretismus unserer Gesellschaft Hohn sprechen

641568_web_R_K_by_Lilo Kapp_pixelio.deSophie Fries. Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Soweit, so gut. Die Zeilen „Maria und Joseph betrachten es froh“ kann man vielleicht auch noch sorglos mitträllern. Wie in aller Welt passt das nun aber mit Weihnachtsmann und Co zusammen?

Klara, 6 Jahre (Name geändert), hat ihre eigene Theorie dazu. Stolz präsentiert sie ihre gemalte Krippenszene. Sie strahlt bis über beide Ohren, als sie mit ihren tapsigen Fingerchen auf die erste Figur zeigt: „Das ist Maria.“ Klar, unschwer zu erkennen: Die Größere der beiden Gestalten um die Krippe muss Maria sein. „Und das andere ist Joseph?“, frage ich interessiert nach. „Ja“, purzelt Klara heraus und fügt hinzu: „Und das in der Mitte ist das Jesuskind.“ Aha. Soweit stimmt die emanzipierte Krippenszene ja. Die große Maria und der kleine Joseph betrachten froh das Jesuskind. Wunderbar könnte man meinen, wenn da die kindlich-künsterlische Freiheit nicht doch ein wenig irritieren würde.

Das Jesuskind trägt eine Weihnachtsmannmütze…>mehr.

foto: Lilo Kapp  / pixelio.de

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