Nie da, aber erreichbar. Im Internet verliert der Tod seine Wirklichkeit

452878_web_R_B_by_Oliver Haja_pixelio.deUli Fries. Nana war eine Internet-Bekanntschaft. Irgendwann war sie im Ort aufgetaucht. Man hat sich gut unterhalten. Dann verschwand sie wieder.

Damals gab es noch ICQ. Um gefunden zu werden, nutzte ich meinen Klarnamen. Es gab ja auch kein Profil, das öffentlich einsehbar war. Sie wurde fündig.

Gelegentlich folgten Gespräche in Textform. Austausch über Neuigkeiten. Musik. Gedanken zur Welt. Gedanken über Gott. Und auch seelischen Beistand, als das mit ihrem ersten Freund nicht so gut lief. Sie war erreichbar, wenn ich jemanden brauchte, der zuhörte.

Manchmal nervte sie, mit ihrer meist dunklen Sicht auf die Welt.

Manchmal faszinierte sie, mit ihrem Interesse an der dunklen Sicht auf die Welt…>mehr.

foto: Oliver Haja  / pixelio.de

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