“mmh…” Küssen verboten?

Mechthild Werner. Wisst ihr, was “Philematologie” ist? Die Wissenschaft des Kusses. Was es alles gibt. Friedenskuss, Osterkuss, Bruderkuss, Schwesterkuss, Judaskuss, Luftkuss, Überraschungskuss, Riechkuss… Und 34 Gesichtsmuskeln agieren beim Küssen. Nu ja, wer wird eigentlich Philematologe? Keine Ahnung. Ich ahne nur, jetzt, zwischen Mai und Juni wird wieder ausgiebig geheiratet, geherzt und geküsst. Liebesküsse. Hoffentlich. „Oh, jetzt knutschen die schon wieder“, motzt unser Sohn dieser Tage bei einer Trauung. „Ich geh nachher in Deckung.“ Ich grinse und erinnere mich, wie es bei mir war. Ich war elf, da habe ich zum ersten Mal gedacht: „Bitte nicht umarmen.“ Mein Opa steht vor der Tür. … “mmh…” Küssen verboten? weiterlesen

Missbrauch. Oder: Pädophile – Lieblinge der „sexuellen Revolution“

Josef Bordat. Wir wissen, dass Kinder gegenüber Erwachsenen keine gleichberechtigten Partner sein können, weil sie ihnen körperlich, psychisch, kognitiv und sprachlich unterlegen sind. Hinzu kommt, dass Kinder auf die emotionale und soziale Fürsorge Erwachsener angewiesen und Erwachsenen rechtlich unterstellt sind. Kinder können aus diesen Gründen sexuelle Kontakte mit Erwachsenen nicht selbstbestimmt ablehnen oder ihnen zustimmen, und wenn sie dies zu tun vorgeben, dann als Strategie, um die eigene Machtlosigkeit und das sie verletzende Verhalten des Täters einordnen bzw. um die grauenvolle Situation überhaupt ertragen zu können. Aufgrund dieses strukturellen Machtgefälles ist jeder sexuelle Kontakt zwischen einem Erwachsenen und einem Kind sexueller Missbrauch und gehört … Missbrauch. Oder: Pädophile – Lieblinge der „sexuellen Revolution“ weiterlesen

Im Namen des Rasens, der Spieler und der Gemeinschaft. Die Liturgie des Fußballs

Fabian Maysenhölder. Als der FC Bayern gegen Borussia Dortmund den Championsleague-Titel 2013 holte, sahen mehr als 21 Millionen Menschen die Fernsehübertragung. Im Wembley-Stadion selbst saßen rund 90.000 Fans, die Arena war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Je 25.000 Karten wurden direkt von den Final-Clubs verteilt, mindestens 50.000 Fußball-Anhänger reisten also aus Deutschland extra für das denkwürdige Finalspiel nach London: Eine ganz besondere Pilgerreise. Und natürlich stellt sich die Frage, was Menschen dazu bewegt, geradezu schwindelerregende Preise für eine 90-minütige Veranstaltung zu bezahlen (Hier z.B. ein ebay-Angebot: Zwei Tickets für schlappe 9.000 Euro, zzgl. Anreise und Übernachtung). Doch egal ob…>mehr. foto: Karin Schmidt … Im Namen des Rasens, der Spieler und der Gemeinschaft. Die Liturgie des Fußballs weiterlesen

Was Sie schon immer über Christenverfolgung wissen wollten

Josef Bordat. Zeit-Kommentatoren sagen es Ihnen. In der Zeit erschien ein Artikel mit der Überschrift Vatikan vermutet Zehntausende getötete Christen pro Jahr. In dem Text ging es um eine Initiative des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, die dazu diente, auf die aktuelle Christenverfolgung aufmerksam zu machen. Erzbischof Silvano Maria Tomasi, der Ständige Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen hat dabei auf „glaubwürdige Untersuchungen“ hingewiesen, die zeigen, dass derzeit eine massive Verfolgung von Christen stattfindet, besonders im Nahen Osten, in Afrika und in Asien. Neu ist das nach Art und Ausmaß nicht. Qualitativ und quantitativ ähnliche Angaben machen Open Doors, Kirche in Not, Amnesty International, die Hilfsaktion Märtyrerkirche, … Was Sie schon immer über Christenverfolgung wissen wollten weiterlesen

Fronleichnam – ein Fest und sein Ursprung

Walter Jungbauer. Heute dürfte wieder Hoch-Zeit in Orvieto sein. Denn im dortigen Dom wird das blutbefleckte Messtuch aufbewahrt, auf welches das heute in katholischen Gebieten gefeierte Fronleichnamsfest zurück geht. Hintergrund dieses Festes ist die römisch-katholische Lehre von der ‘Transsubstantiation’, also der realen Verwandlung von…>mehr. foto:theolounge Fronleichnam – ein Fest und sein Ursprung weiterlesen

Fronleichnam. Erklären kann man das nicht

Josef Bordat. Das tiefe Geheimnis der Gegenwart Gottes in einem Stück Brot. Es ist gut, dass es Fronleichnam gibt. Denn der Leib des Herrn, den wir heute in den öffentlichen Raum tragen, erteilt uns eine Lehre, die weit über die Inhalte des katholischen Glaubens hinausweist. Jede Fronleichnamsprozession, jede Eucharistiefeier, jeder Kommunionempfang macht uns klar, was der wesentliche Unterschied zwischen dem Geist und der Materie ist. Wenn der Priester uns die Hostie spendet und sagt „Der Leib Christi“, dann erkennen wir:…>mehr. foto:theolounge Fronleichnam. Erklären kann man das nicht weiterlesen

Feindbild Islam – Thesen gegen den Hass

Via Jürgen Todenhöfer. In „Feindbild Islam – Thesen gegen den Hass“ bezieht Jürgen Todenhöfer Stellung zum „muslimischen Terrorismus“ und zum „Anti-Islamismus“ unserer Tage. Sein Fazit: Auch diesen Terrorismus werden wir nur überwinden, wenn wir seine tieferen Ursachen beseitigen. Und die liegen vor allem in der menschenverachtenden Art, mit der der Westen seit langem mit dem Islam umgeht. Erst wenn wir die muslimische Welt genauso fair behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen, werden wir die Gewalt terroristischer Minderheiten überwinden. Zehn Jahre 9/11. Jürgen Todenhöfer zieht die Bilanz von 50 Jahren Reisen in die muslimische Welt und zehn Jahren falscher westlicher Reaktionen … Feindbild Islam – Thesen gegen den Hass weiterlesen

Für jede Woche einen Bibelvers: Der Wochenspruch

Uwe Hermann. Ein Wochenspruch ist ein Vers aus der Bibel, der einem bestimmten Sonntag im Kirchenjahr zugeordnet ist. Dieser Spruch spiegelt das „Thema“ des Sonntags wieder. Oft werden die Wochensprüche mit den Losungen der Herrenhuter Brüdergemeine in Zusammenhang gebracht. Dies ist allerdings nicht richtig. Entstehung der Wochensprüche Entstanden sind die Wochensprüche in der…>mehr. foto: Wolfgang Pfensig  / pixelio.de Für jede Woche einen Bibelvers: Der Wochenspruch weiterlesen

Der Nächste, bitte. Gar nicht so einfach, Nächster zu sein

Uli Fries. „Wer ist mein Nächster?“, fragt der gebildete Mann. Vorher hatte er noch gefragt, was er tun muss, damit er ewig lebt. Die Antwort war gewesen, er solle Gott lieben aus vollen Kräften und mit seinem ganzen Dasein und seinen Nächsten lieben wie sich selbst. Diese Antwort hatte der gebildete Mann schon selbst gewusst. Sie steht nämlich in den Geboten. Gedanken hatte sich der gebildete Mann bereits gemacht. Für ihn steht außer Frage, wer Gott ist. Was diese umfassende Gottesliebe sein soll, ist ihm auch schon klar. Wer er selbst ist, weiß er auch. Vielleicht weiß er auch, dass er … Der Nächste, bitte. Gar nicht so einfach, Nächster zu sein weiterlesen

Die letzte Maiwoche

Chris Hübener. Eine Taufpredigt über 2. Mose 23, 20 und ein schöner Pfingstgottesdienst in einem Bauernhaus. ✦ Eine Woche, die mich sehr weit mitnimmt, mich sehr berührt, die viel freilegt und Türen öffnet, die eigentlich nie verschlossen waren. So kann ich sanft wieder anfangen, einer Ruhe in mir zu trauen. Die etwas mit einem Wissen zu tun hat… ✦ Unvermutet Zeit geschenkt zu bekommen, die mit eben soviel unvermuteten Geschenken mehr als angefüllt ist. Und mit welcher Leichtigkeit ich das alles annehmen kann. IHM bin ich dankbar…>mehr. foto: D.Sch.  / pixelio.de Die letzte Maiwoche weiterlesen

Wochenspruch Trinitatis oder “Mit der Jeans in der Kirche”

Uwe Hermann. Wochenspruch Trinitatis. Der Wochenspruch für Trinitatis steht in Jesaja 6, 3: „Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll.” „Bit de Jeans i de Kerche“ Viele können sich das heute kaum vostellen: In meiner Jugendzeit bin ich mit etlichen Gleichaltrigen gerne und oft in die Kirche gegangen. Wir hatten einen sehr aktiven Jugendkreis in unserer Gemeinde, der von der landeskirchlichen Gemeinschaft geprägt war. Das heißt, wir waren “fromm”, wir glaubten an Jesus und versuchten diesen Glauben zu leben. In dieser Zeit gab es an einem Abend unter der Woche eine regelmäßige Bibelstunde. Oft besuchten wir auch … Wochenspruch Trinitatis oder “Mit der Jeans in der Kirche” weiterlesen

Löwenherz

Andreas Meißner. Leo Bigger – Senior Pastor von ICF Zürichund von ICF Movement mit 37 Locations in sieben Ländern – hat wieder ein neues Buch geschrieben. Und Nicu Bachmann war ihm als Ghostwriter behilflich. Es ist ein “buntes” Buch. Grossformatiger als gewöhnlich. Durch viele Fotos, Grafiken, Zeichnungen, Einschübe aufgelockert. Und es macht Spass, die einzelnen Botschaften auf den Seiten zu entdecken. Zum Inhalt:…>mehr. foto: Dieter Schütz  / pixelio.de Löwenherz weiterlesen

Sollen Christen in Deutschland ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben?

Josef Bordat. Die freikirchliche Gemeinde Lebensquelle (Osnabrück) plant den Bau eines neuen Gemeindezentrums auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs. Das berichtet das Christliche Medienmagazin Pro. Motiv des Projekts: „Wir wollen der Stadt dienen mit dem Evangelium, der Botschaft von Jesus Christus.“ Soweit Günter Strunk, Sprecher der Gemeinde, in einem Fernsehinterview Anfang Mai. Auf die naheliegende Frage (es geht um Christen!), ob die Kirche ihr neues Zentrum auch Schwulen und Lesben für ihre Veranstaltungen zur Verfügung stelle, erklärte der Chef der ausführenden Immobilienfirma, Ralf Gervelmeyer, ebenfalls Mitglied der Gemeinde, dass die Bibel Homosexualität als Sünde bezeichne, wohl aber den Sündern Liebe zuspreche. Daraufhin wurden nach Angaben … Sollen Christen in Deutschland ein Recht auf freie Meinungsäußerung haben? weiterlesen

Dreifaltigkeitssonntag – Der unendliche Geist

Stefan Ehrhardt. Gestern haben wir uns (siehe >>> DER GEIST) gefragt, was “Geist” eigentlich ist. Die Ausführungen von Frank Sheed waren uns dabei sehr behilflich, und auch heute werden wir den Autor bemühen, uns den “unendlichen Geist”, also Gott, etwas näher zu bringen. DER UNENDLICHE GEIST Wir wissen, dass Gott kein alter Mann mit Bart ist. Wir wissen auch, dass das etwas komplettere Bild eines alten Mannes mit langem Bart, eines jungen Mannes mit kürzerem Bart, und einer weißen Taube keine Ähnlichkeit mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit hat. Aber diese Bilder loszuwerden, hat nur dann einen Sinn, wenn wir an ihre Stelle eine treffendere Gottesvorstellung setzen…>mehr. … Dreifaltigkeitssonntag – Der unendliche Geist weiterlesen

Grußwort: „Den Glauben stärken und beten für Vietnam“

Josef Bordat. Liebe Freundinnen und Freunde, durch Pater Augustinus Pham OSB habe ich vom heutigen Begegnungstag im Benediktinerkloster St. Ottilien erfahren, der unter dem Leitmotiv steht „Den Glauben stärken und beten für Vietnam“. Leider ist es mir nicht möglich, persönlich mit Ihnen zu beten und zu feiern. Seien Sie aber versichert, dass ich heute ganz besonders an Sie denke! Ich wünsche der Veranstaltung einen guten Verlauf – bei hoffentlich schönsten Sommerwetter! Pater Augustinus hat mich gebeten, Ihnen eine Petition vorzustellen, auf die er…>mehr. foto: Albrecht E. Arnold  / pixelio.de Grußwort: „Den Glauben stärken und beten für Vietnam“ weiterlesen

Dreifaltigkeitssonntag – Der Geist als Vorausetzung

Stefan Ehrhardt.“Denn alle, die in sich den Heiligen Geist tragen, werden zum Wort geführt, das der Sohn ist, der Sohn führt sie zum Vater, und der Vater schenkt uns das ewige Leben”, so führen uns die Worte des Hl. Irenäus von Lyon zum Thema der Dreifaltigkeit. Der Heilige fährt fort: “Ohne den Geist ist es unmöglich, das Wort Gottes zu erkennen, und ohne den Sohn kann man sich nicht dem Vater nähern. Denn die Stimme des Vaters ist der Sohn, und die Stimme des Sohnes kommt durch den Heiligen Geist, und der Sohn schenkt den Geist, wie es dem Vater … Dreifaltigkeitssonntag – Der Geist als Vorausetzung weiterlesen

Was ist Ihnen das Leben dieser Maus wert?

Ein Experiment, das provoziert: Wirtschaftswissenschaftler zeigen im Labor, wie der Markt die Moral zerstört. In der neuesten Ausgabe der amerikanischen Wissenschaftszeitschrift Science ist ein Sprengkörper versteckt. Ein führender deutscher Ökonom behauptet dort nämlich, dass der Markt die Moral zerstört. Er heißt Armin Falk, ist 45 Jahre alt und entspricht nicht gerade dem gängigen Bild vom Wirtschaftsprofessor. An seinem Bonner Institut erkennt man oft gar nicht, wer…>mehr. foto: J. F. Hofschlaeger  / pixelio.de Was ist Ihnen das Leben dieser Maus wert? weiterlesen

Sektenausstieg von den Zeugen Jehovas – hier finden sie Hilfe

Gestern hatte ich die google+ Gruppe zur theolounge als Diskussionsforum gegründet und heute kam zufällig Margit Ricarda Rolf mit hinein, die eine besondere Biographie hat: früher war sie mit Herz und Seele in der Zeugen-Jehovas-Sekte eingespannt, bis sie vor einigen Jahren und mit Hilfe von außen den Ausstieg schaffte. Seitdem setzt sie sich dafür ein, dass auch andere Menschen, die innerlich in dieser Sondergemeinschaft gefangen sind, den Ausstieg schaffen können. Hier geht es zu ihrer Website http://www.zeugenjehovas-ausstieg.de/03-blog/. Hilfe für den Ausstieg bekommt man hier: http://www.zeugenjehovas-ausstieg.de/ foto: S. Hofschlaeger  / pixelio.de Sektenausstieg von den Zeugen Jehovas – hier finden sie Hilfe weiterlesen

Obama will Guantánamo-Häftlinge überstellen

Der US-Präsident will die Schließung des Gefängnisses vorantreiben. Zahlreiche Gefangene – vor allem aus dem Jemen – sollen in ihre Heimatländer überstellt werden. US-Präsident Barack Obama unternimmt einen neuen Versuch, das umstrittene Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba zu schließen. Nach einem Bericht desWall Street Journal will Obama zahlreiche Gefangene in ihre Heimatländer überstellen…>mehr. foto: Jens  / pixelio.de Obama will Guantánamo-Häftlinge überstellen weiterlesen

Was ist Religion ?

Josef Bordat. Religion kommt vom Lateinischen „religio“. Das hieß zunächst einerseits soviel wie „Respekt“, „korrektes Verhalten“, „Verbindlichkeit“, „Gewissenhaftigkeit“, andererseits soviel wie „Bedenken“, „Zweifel“, „Besorgnis“, „Skrupel“, bevor es dann die Bezeichnung der Römer für Kulthandlungen und Bräuche wurde, also für die Religion im engeren Sinne. „Religio“ wiederum kommt von „relegere“ („erneut lesen“), das auf „legere“ zurückgeht („sammeln“). Es gibt aber noch zwei andere mögliche etymologische Ursprünge:…>mehr. Lesen Sie auch: Auf der Suche. Ein Beitrag zum Jahr des Glaubens Wonach suchen Menschen, die auf Jobo72′s Weblog landen? Ich habe mir mal die 50 am häufigsten gesuchten Begriffe der letzten Jahre anzeigen lassen und war doch einigermaßen … Was ist Religion ? weiterlesen

Studenten in Vietnam verurteilt

Josef Bordat. Weil sie sich in einem Internet-Beitrag kritisch über China[sic!] äußerten, müssen Nguyen Phuong-Uyen, Studentin der Lebensmitteltechnologie, und Dinh Nguyen-Kha, Student der Informatik, für sechs bzw. acht Jahre in Haft. m 16. Mai 2013 wurden sie zu diesen hohen Gefängnisstrafen verurteilt, auch zur Abschreckung für ihre zahlreichen Sympathisanten von der „Patriotischen Jugend“, die Rede-, Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit für das vietnamesische Volk fordert und zur Demonstration gegen die Diktatur der Kommunistischen Partei aufrief. Die Lage in Vietnam spitzt sich weiter zu, von der Weltpresse weitgehend unbemerkt…>mehr. foto: alf loidl  / pixelio.de Studenten in Vietnam verurteilt weiterlesen

Kinderarbeit, Sklaverei in der Textilindustrie …

Günter J. Matthia. … und menschenverachtende Produktionsbedingungen nehmen viele Menschen in Kauf. Das passiert ganz weit weg, geht uns nichts an und die Klamotten sind ja so schön billig. Ab und zu sieht man schreckliche Bilder in der Tagesschau von ausgebrannten oder eingestürzten Fabriken – aber da kann man ja wegschauen und morgen beim Einkauf ist das sowieso wieder vergessen. Nun mag es hierzulande Menschen geben, die so wenig Geld zur Verfügung haben, dass sie notgedrungen…>mehr. foto:Jerzy Sawluk  / pixelio.de Kinderarbeit, Sklaverei in der Textilindustrie … weiterlesen

Mexiko – USA: Sterben hinter dem Zaun (Fotostrecke)

Ist die Grenze zu den USA überschritten, sind illegale Einwanderer aus Mexiko noch lange nicht am Ziel. Viele sterben in der großen Hitze auf dem Weg durch die kargen Landschaften des texanischen Farmlands. Im Jahr 2012 wurden in Brooks County in Texas 129 Leichen gefunden, sechsmal so viele wie noch 2010. Der Fotojournalist Eric Thayer war auf beiden Seiten der Grenze. In Texas begleitete er die Grenzpatrouillen, im mexikanischen Reynosa besuchte er eine katholische Herberge, in der Auswanderer auf ihrer gefährlichen Reise Halt machen können.>mehr. foto: Harald Grunsky  / pixelio.de Mexiko – USA: Sterben hinter dem Zaun (Fotostrecke) weiterlesen

Zum Beschluss des Deutschen Bundestages, die Rezeptpflicht der so genannten „Pille danach“ beizubehalten

Josef Bordat. Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP hat der Deutschen Bundestag beschlossen, dass die „Pille danach“ rezeptpflichtig bleibt. Die Opposition, die das „Notfall“-Medikament rezeptfrei stellen wollte, argumentierte zum einen mit der globalen Rechtslage. In 79 Staaten sei die „Pille danach“ ohne ärztliche Verabreichung in Apotheken erhältlich. Nun, in 93 Staaten gibt es die Todesstrafe. Diesem Argument folgend, müsste Deutschland auch hier „nachbessern“. Interessant auch, dass die gleichen Politiker, die während der Beschneidungsdebatte nichts von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wissen wollten, sich nun…>mehr. foto: Rainer Sturm  / pixelio.de Zum Beschluss des Deutschen Bundestages, die Rezeptpflicht der so genannten „Pille danach“ beizubehalten weiterlesen

“mmh…” Brustlos glücklich. Und gesund?

Mechthild Werner. Wieder Freitag, mein Gartenschauprojekt lässt mich kaum durchatmen, Großprojektwahnsinn ohne Methode, das ist auch so ein Thema, doch heute, etwas atemlos aufgepickt, Fragen über Fragen zur Schlagzeile dieser Tage: „Angelina Jolie. Brüste amputiert!“ Warum? Weil sie wie ihre Mutter Brustkrebs bekommen könnte. Zu 87 %, weiß die Genuntersuchung. Angeblich. „Heldenhaft“, nennt Ehemann Brad Pitt ihren Schritt. Weshalb?…>mehr. foto: Gerd Altmann  / pixelio.de “mmh…” Brustlos glücklich. Und gesund? weiterlesen

Erstmals menschliche Stammzellen durch Klonen erschaffen – “Der Mensch ist doch nichts besonderes”

Stefan Ehrhardt. Nach den recht unergiebigen Diskussionen zum Thema Angelina Jolie gibt’s nun wirklich Diskussionsbedarf: Erstmals wurden menschliche Stammzellen durch Klonen erschaffen. Von der Verwendung dieser Zellen erhoffen sich Mediziner Durchbrüche bei der Behandlung von Herzkrankheiten, Parkinson und Querschnittslähmung. Der Leiter der Forschungsgruppe im Bundesstaat Oregon, Shoukhrat Mitalipov, erklärte, bei den neu geschaffenen Zellen handle es sich um echte Stammzellen, die sich zu Leber-, Herz- oder Nervenzellen ausdifferenzieren können. Vorläufig steht das heilende Interesse im Vordergrund. Das ändert allerdings nichts daran, dass…>mehr. foto: Gerd Altmann  / pixelio.de Erstmals menschliche Stammzellen durch Klonen erschaffen – “Der Mensch ist doch nichts besonderes” weiterlesen

Pfingsten – ein Guide für das Hochfest

Stefan Ehrhardt. Hier findest du Links zu Beiträgen zum Pfingstwunder auf diesem Blog, die wir als “Unterstützung im Glauben” anbieten möchten: Hier geht’s zur >>> >>> BETRACHTUNG ZUM WUNDER DES HEILIGEN GEISTES Hier liest du den >>> >>> KOMMENTAR ZUM EVANGELIUM Ein Tipp für dein Beten >>> >>> DER GEIST SCHENKE EUCH DIE SIEBEN GABEN Programm für die Jugend >>> >>> 5.000 JUGENDLICHE FEIERN IN SALZBURG foto: Joachim Lodders  / pixelio.de Pfingsten – ein Guide für das Hochfest weiterlesen

Forscher finden Hinweise auf kosmische Geister-teilchen

Erstmals haben Forscher extraterrestrische Neutrinos aufgespürt. Die Elementarteilchen könnten aus dem All stammen und helfen, große Fragen der Astronomie zu beantworten. Die Geisterjäger schlummern in rund anderthalb bis zweieinhalb Kilometern Tiefe im ewigen Eis der Antarktis. 5.160 basketballgroße Kugeln aus Glas und Metall stecken im Boden nahe des Südpols. Unter der Eisdecke formen sie einen gigantischen Würfel mit einer Seitenlänge von einem Kilometer. IceCube ist derzeit noch der größte Teilchendetektor, den der Mensch je…>mehr. foto: klaus  / pixelio.de Forscher finden Hinweise auf kosmische Geister-teilchen weiterlesen

Natürlich! Ein Meister spricht mit seinem Werk

Uli Fries. So straff wie ein Ameisenvolk organisiert ist, finden wir kein menschliches Volk. Die einzelne Ameise überlebt nur, wenn sie sich vollends der Gesamtheit der Ameisen unterwirft. Alleine kann sie weder Nachkommen bekommen noch Vorräte sammeln. Sie würde vielleicht noch ein paar Kekskrümel essen. Dann wäre es mit der Individualisierung auch schon vorbei. Aber wie sind die Ameisen auf die Idee gekommen, dass sie gemeinsam so stark sind? Woher nehmen sie die Baupläne für ihre Staaten? Wo notieren sie die Übersicht über ihre Vorräte?  Weil ein Ameisenvolk so gut organisiert ist, nehmen manche Menschen an, dies sei ein Beweis gegen … Natürlich! Ein Meister spricht mit seinem Werk weiterlesen

Stay and Pray

Stefan Ehrhardt. Das Zusammenspiel von Kirche, jungen Gemeinschaften und Eucharistischer Anbetung („Stay and Pray“) Inzwischen sind es über 30 Abende, die meine Frau und ich in unserer Pfarre betreuen durften. Ob diese Stunden der gestalteten Anbetung nun „Nightfever“, „Abend der Barmherzigkeit“, oder „Stay and Pray“ heißen, ist nicht entscheidend – die Chance zur Begegnung mit dem lebendigen Herrn allein zählt…>mehr. foto: Paul-Georg Meister  / pixelio.de Stay and Pray weiterlesen

Ewig leben und Ewiges Leben

Josef Bordat. Die Sehnsucht nach Unsterblichkeit ist groß, so groß, dass einige Menschen hier auf den technischen Fortschritt hoffen. Eine Initiative, die „for radical extension of human life by means of cybernetic technologies“ steht, will bis zum Jahre 2045 den Menschen in die Lage versetzen, durch Übertragung dessen, was im Gehirn an Gedanken vorhanden ist, auf ein Hologramm, eine Art „Avatar“, nach dem Tod des Körpers weiterzuleben. Vermutlich wird diese Dienstleistung zunächst etwas kosten und erst 2046 im Aldi erhältlich sein. Doch: Ewig leben – will man das eigentlich?…>mehr. Lesen Sie auch: > Dialog. (Un)Möglichkeiten der Liebe > Liebe. Grenzenlos, aber nicht maßlos > Die sieben Gaben des Heiligen … Ewig leben und Ewiges Leben weiterlesen

Bloggertreffen. Eine kurze Nachlese

Josef Bordat. Was nehme ich mit? Diese Frage von Norbert Kebekus sollten wir, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten offiziellen Bloggertreffens in der Geschichte der Blogozese, am verhältnismäßig späten Abend eines relativ langen Tagungstages in zwei Sätzen beantworten. Jetzt ist bereits der frühe Morgen nach dem Wochenende des Bloggertreffens, ich bin ausgeruht und habe etwas mehr Zeit und Raum für eine etwas ausführlichere Antwort. Also, noch einmal: Was nehme ich mit? Mal abgesehen von…>mehr. foto: Gerd Altmann  / pixelio.de Bloggertreffen. Eine kurze Nachlese weiterlesen

Ich mache dir eine Tür auf

Andreas Meißner. Kürzlich sah ich es bei einer Konferenz auf einem Büchertisch von Gloryworld-Medien, das neue Buch von Heidi Gneiting “Ich mache dir eine Tür auf”. Ein runder Button auf dem Titelbild machte mich dann neugierig: Dort hiess es: “Mein Jahr in der Bethel Church in Redding (Kalifornien)”. Heidi Gneiting hatte zusammen mit ihrem Mann die Möglichkeit, zehn Monate von Deutschland in die USA zu gehen, um die BSSM (“Bethel School of Supernatural Ministry”) in diesem Zeitraum zu absolvieren…>mehr. foto: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de Ich mache dir eine Tür auf weiterlesen

Wenn Fischer nicht fischen

Frau Punk. Heute möchte ich Dir die Geschichte vom Fischer Simon erzählen. Nachlesen kannst Du sie im Lukas, Kapitel 5, 1 – 11. Jesus kam mal zu Fischer Simon und lieh sich von ihm sein Boot aus, um von da aus zu allen Menschen, die am Ufer standen, zu predigen. Nachdem er damit fertig war, sagte er zu Simon: „Nun fahr weiter hinaus und wirf dort deine Netze aus, dann wirst du viele Fische fangen.“ Simon, wahrscheinlich total fertig und müde, meinte dazu: „Meister, wir haben die ganze letzte Nacht hart gearbeitet und gar nichts gefangen. Aber wenn du es sagst, werde ich es … Wenn Fischer nicht fischen weiterlesen

Im Land der unbegrenzten Rüstungsexporte

Panzer für Saudi-Arabien oder Katar, nun Indonesien: Deutschland kennt bei Waffenausfuhren keine Hemmungen. Menschenrechte zählen nicht mehr. Lange hat die Bundesregierung geschwiegen und dementiert. Nun musste sie einen weiteren großen Rüstungsdeal bestätigen: Sie hat die Ausfuhr von 104 Kampfpanzern vom Typ Leopard 2, 4 Bergepanzern, 3 Brückenlegepanzern, 50 Schützenpanzern vom Typ Marder und Munition nach Indonesien genehmigt. Das bestätigte das Kabinett Merkel der Bundestagsabgeordneten Katja Keul. Gründe für das umstrittene Geschäft nannte die Regierung erneut nicht. Ihr Schweigen lässt sich leicht erklären:…>mehr. foto: Mario Büttner  / pixelio.de Im Land der unbegrenzten Rüstungsexporte weiterlesen

“mmh…” Mehr als Du brauchst? Mein Kirchentag.

Mechthild Werner. Heute, ich warne gleich, ein DEKT-Doppelblogpost… Huch, Sonne. In Hamburg. Sonnenverwöhnt und Rekordbesoffen ging´s los. 300.000 Menschen beim Abend der Begegnung unter kühlblauem Himmel rund um die Alster. 116.000 Dauerteilnehmer. Gefühlt 20.000 Menschen bei Edeka und Co im Bahnhof. „Soviel du brauchst“, offenbar vieles, auch am Maifeiertag. Erst recht die Tage danach. „Gehste mit zum Podium Armut?“ „Ja, muss aber erst noch shoppen.“ Das Motto, tja, es geht uns alle an. Der Kirchentag „och, ne Messe wie jede“, meint der Hotelportier. Und irrt….>mehr. foto: http://www.kirchentag.de/service/downloads/nutzungsbedingungen.html “mmh…” Mehr als Du brauchst? Mein Kirchentag. weiterlesen

Christi Himmelfahrt

Josef Bordat. 9. Mai 2013. Vierzig Tage nach Ostern feiern wir Christi Himmelfahrt. Der Auferstandene, der vierzig Tage lang seinen Jüngerinnen und Jüngern erschienen war, dessen verklärter Leib schon auf Seine Erhöhung zu Gott hingedeutet hatte, der Seine Auffahrt selbst ankündigte („Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott“, Joh 20, 17), Er ist nun ganz bei Gott. Er sitzt „zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters“. Dazu habe ich für Das Ja des Glaubens, das Gemeinschaftsblog der Blogozese, einige Gedankenformuliert. >mehr. (Josef Bordat) Lesen Sie auch: Bloggertreffen in Bonn foto: Jürgen Nießen  / pixelio.de Christi Himmelfahrt weiterlesen

Der Tag der verlorenen Socke

Frau Punk. Heute liebe Leute, ist nicht nur Himmelfahrt oder Vatertag, sondern auch der offizielle „Tag der verlorenen Socke“! Jawohl, sowas gibt es tatsächlich! Jeder kennt dieses wundersame Phänomen der fehlenden zweiten Socke! Wurde sie von der Waschmaschine gefressen oder ging sie doch in den Tiefen des Kleiderschranks verloren? Man weiß es nicht und man weiß auch nicht so genau, wer den „Tag der verlorenen Socke“ ins Leben gerufen hat. Dubiose Quellen munkeln, es wären zwei Hausfrauen aus Manchester gewesen. Wozu nun dieser Tag?…>mehr. foto:110stefan  / pixelio.de Der Tag der verlorenen Socke weiterlesen

Fokolarbewegung. Aus meiner Sicht

Josef Bordat. Zugleich ein Stück Wikipedia-Geschichte Vorab: Ich möchte keine Replik schreiben, die sich Punkt für Punkt mit den eher negativen Eindrücken einer Veranstaltung auseinandersetzt, Eindrücke, die ein geschätzter Kollege in Nachtarbeit niederschrieb, den ich zu eben dieser Veranstaltung eingeladen hatte, zumal ich sie, die Einwände, zum Teil sehr gut nachvollziehen kann – mehr noch: Ich stimme ihm weitgehend zu, formal wie inhaltlich. Mit den polemischen Zuspitzungen kann ich schon deshalb gut leben, weil sie meinen Wortschatz bereichern (ich freue mich darauf, demnächst selbst mal die „pinkfarbene Fluffigkeit“ zielgerichtet einzusetzen!). Auf Details möchte ich hier also nicht weiter eingehen…>mehr. Lesen Sie auch: > Eine … Fokolarbewegung. Aus meiner Sicht weiterlesen

„Und jetzt du!“ – Schöpfung im Baumarkt, Teil 2 Gott. Himmel. Erde. Wasser. Fertig?

Fabian Maysenhölder. Wie versprochen: Hier ist der zweite Artikel zu der neuen Hornbach-Kampagne, in dem wir uns die Plakate genauer anschauen, die der Baumarkt im ganzen Land verteilt. Den ersten Teil, der sich mit dem Werbevideo befasst,  findet ihr hier. Und eines gleich vorweg: Natürlich, es sind Werbeplakate und keine theologischen Ausarbeitungen. Und ehrlich gesagt finde ich die Plakate sehr gelungen, denn sie spielen gekonnt mit Übertreibungen (wie auch das Video). Nichtsdestotrotz: Ein kleiner Wink aus theologischer Perspektive kann nicht schaden. Und interessant ist es allemal. Auf den ersten Blick sind die Hornbach-Plakate alle gleich aufgebaut. Da werden Zutaten genannt, am Ende … „Und jetzt du!“ – Schöpfung im Baumarkt, Teil 2 Gott. Himmel. Erde. Wasser. Fertig? weiterlesen

Guantanamo in der Kritik: Gefangenschaft ohne Prozess und ohne Ende

Hinter den Drahtzäunen, wo die Verzweiflung beginnt, endet der Rechtsstaat. Die Gefangenen in Guantanamo Bay befinden sich im Hungerstreik: Sie haben nichts zu verlieren. Präsident Obama muss endlich sein Wahlversprechen einlösen und das Lager schließen. Möglichkeiten gäbe es genügend. Ein Kommentar von Nicolas Richter, Washington. Für viele Amerikaner sind die Gefangenen in Guantanamoweniger Menschen als Gefahrengut. Als sich Häftlinge dort das Leben nahmen, nannte ein General dies „Kriegsführung gegen uns“. Der rechte Senator Lindsey Graham sagte kürzlich, die Insassen seien „verrückte Mistkerle“, so gefährlich, dass man sie nie auf das Festland verlegen dürfe….>mehr. foto: Jens  / pixelio.de Guantanamo in der Kritik: Gefangenschaft ohne Prozess und ohne Ende weiterlesen

Vatersehnsucht

Andreas Meißner. Es ist ein kleines, handliches Buch. Und liest sich gut. Ich hatte es in kurzer Zeit durchgelesen. Michael Stahl, selbst Vater zweier Kinder, schreibt über ein sehr aktuelles Thema. Aus persönlichem Erleben weiß er, wie man sich fühlt, wenn der eigene Vater sein Kind bewußt verletzt, ablehnt oder Schmerzen zufügt. Diese schlimmen Erfahrungen gingen Jahre mit ihm mit, bis es zu einer Aussprache und zu einem ganz neuen Verhältnis der Generationen kam. In den Zeiten des Nicht-Verstehens, der Schmerzen und der Ohnmacht hätte er sich nicht vorstellen können, dass sein Vater und er einmal richtige Freunde werden würden….>mehr. foto: Helene Souza … Vatersehnsucht weiterlesen

Glaube und Religion

Josef Bordat. Editorische Anmerkung: Der folgende Beitrag war unter dem Titel „Bemerkungen zum Jahr des Glaubens“ für die Mai-Ausgabe der Pfarrnachrichten der Katholischen Gemeinde Maria Rosenkranzkönigin (Berlin-Steglitz) verfasst worden, konnte dort aber leider nicht abgedruckt werden. Credo – Ich glaube. Das persönliche Bekenntnis wird im Bewusstsein gesprochen, dass es nicht im Schutz der Privatsphäre beliebig werden darf, dass es stattdessen nur in der Gemeinschaft Gestalt annehmen kann und dass es in der Welt erprobt wird und sich bewähren muss. Persönliches und öffentliches Bekenntnis Ich glaube. Das kann ich nur für mich sagen. Entscheiden und Bekennen kann man nur in der Einzahl. Bei jeder Taufe, anlässlich derer die … Glaube und Religion weiterlesen

Vom Neonazi zum Christen

Josef Bordat. Stefan Rochow schreibt über seinen Weg vom Neonazi zum Christen. Eindrucksvoll. Vor fünf Jahren ist Stefan Rochow aus der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) ausgetreten. Zuvor hatte er bei den Rechtsextremen binnen eines Jahrzehnts eine steile Karriere gemacht: Bundesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN), Mitglied des Parteivorstands, Fraktionsassistent in Dresden, Pressesprecher in Schwerin. Warum also der Austritt? Unzufrieden mit der Bezahlung? Nein, die Antwort lautet: Weil Stefan Rochow durch den Menschen Joseph Ratzinger Gott gefunden hat und Christ wurde. Und die Nachfolge Christi lässt sich mit Ausländerfeindlichkeit, übersteigertem Nationalbewusstsein und völkischer Herrenmoral nicht vereinbaren, denn Jesus kam und sprach zu allen, … Vom Neonazi zum Christen weiterlesen

Drosselkom

Telekom drosselt fast alle Kunden. Die Drosselung der Telekom-Flatrate wird 2016, wenn sie wirksam wird, nahezu alle Kunden betreffen. Was zeigt, dass es bei der kurzsichtigen Strategie nur um Geld geht. Je mehr Details der Datenkappungspläne der Telekom bekannt werden, desto deutlicher formt sich das Bild: Es geht bei der Drosselung nicht um einige wenige Vielsurfer, wie die Telekom behauptet. Es geht darum, von allen mehr Geld zu verlangen – von den Kunden und von den Inhalteanbietern. Nebenbei: Diese immer genannten drei Prozent Vielsurfer sind offensichtlich schon jetzt ein Märchen, wie eine Umfrage der Zeitschrift Chip zeigt. …>mehr. foto: David … Drosselkom weiterlesen

Liebe Telekom…

Netzneutralität. Die Drossel-Ankündigung der Telekom hat im Internet einen Shitstorm ausgelöst. Das hat einen Grund: Der unbegrenzte Zugang zum Internet ist längst ein Grundrecht. „Liebe Telekom, Sie erhalten die Zahlung meiner Rechnungen ab jetzt mit reduzierter Geschwindigkeit, da die Volumengrenze meines Kontos erreicht ist.“ Mit derart sarkastischen Bemerkungen muss sich Europas größter Telekommunikationskonzern (Spottname: „Drosselkom“) zur Zeit herumschlagen, weil er die Ladegeschwindigkeit von Filmen, Apps und Musik ab einem bestimmten Nutzungsvolumen drosseln will. Ganze Heerscharen von Spott-Drosseln umflattern seither den Konzern mit parodistischen Videofilmen, Karikaturen und Werbesprüchen….>mehr. foto: David v. Behr  / pixelio.de Liebe Telekom… weiterlesen

WER BIN ICH UND WARUM SO VIELE? Wie Sie mit Ihrem „Inneren Team“ besser zusammenarbeiten

Roland Kopp-Wichmann. Ich musste eine wichtige berufliche Entscheidung treffen und mein Team hatte ganz unterschiedliche Ansichten und Ratschläge dazu: “Folge Deiner Berufung”, sagte der Visionär. “Du musst auch an die Verdienstmöglichkeiten denken”, gab der Realist zu bedenken. “Warum nur zwei Alternativen? Es gibt doch sicher noch mehr Optionen”, riet der Kreativdirektor. “Du bist zu alt für Experimente”, mahnte der Sicherheitsbeauftragte. “Denk an Deine Rente”, mahnte Mutter. “Das ist alles viel noch zu unausgereift, zu wenig durchdacht” nörgelte der Perfektionist. “Nun grübel nicht noch länger darüber, entscheide Dich endlich!”, drängte der Ungeduldige. “Solche Entscheidungen darf man nicht übers Knie brechen. Du brauchst noch … WER BIN ICH UND WARUM SO VIELE? Wie Sie mit Ihrem „Inneren Team“ besser zusammenarbeiten weiterlesen

Je dümmer, desto extremer

Je weniger gewusst wird, desto radikaler die politischen Einstellungen? Eine US-Studie behauptet, dass extreme politische Haltungen von weitgehend eingebildetem eigenen Verstehen unterstützt werden. Ein Team aus Wissenschaftlern unterschiedlicher Universitäten – Harvard, Brown, UCLA und der London School of Business – ist der Frage nachgegangen, inwieweit vermeintliches Wissen in Zusammenhang steht mit extremeren politischen Positionen. Sie wollten der Frage nachgehen, ob Personen „ungerechtfertigtes Vertrauen“ in ihr Verständnis komplexer politischer Mechanismen haben, und ob diese „Illusion“ größeren Verständnisses letztlich zu einer radikaleren Haltung zu politischen Themen beiträgt…>mehr. foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von Machine Made,flickr.com Je dümmer, desto extremer weiterlesen

Josef, der Arbeiter

Josef Bordat. Josef ist ein fleißiger Arbeiter, ein „ehrlicher Malocher“. Die Evangelien nennen seinen Beruf „Tekton“, die Einheitsübersetzung macht daraus den „Zimmermann“. Doch die Tätigkeit des „Tekton“ war nicht auf die Holzverarbeitung beschränkt, sondern umfasste auch andere Gewerke auf dem „Bau“. Josef war wohl eher eine Art „Allround-Handwerker“, der ganze Häuser angefertigt hat und darüber hinaus vielleicht sogar deren Konzeption vornahm („Tekton“ kann auch „Baumeister“ oder „Architekt“ heißen). Fest steht:…>mehr. foto: RainerSturm  / pixelio.de Josef, der Arbeiter weiterlesen

Joachim Gauck. Winter im Sommer – Frühling im Herbst

Andreas Meißner. Eigentlich hatte ich erwartet, dass sich das Buch eines Theologen schwieriger liest. Aber nach kurzer Zeit hat mich der Erzählerstil, die pointierte Schreibweise und die speziellen Themen dermassen gepackt, dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste… Die genauen Kindsheitserinnerungen erstaunen, lassen sich aber wohl erklären durch Familie und Zeitgenossen, wie er auf Seite 346 bei “Dank” erwähnt. Das macht das Lesen interessant und gibt Einblicke in seine mecklenburgische Herkunft, über seine ganzen Wurzeln…>mehr. foto: Rainer Sturm  / pixelio.de Joachim Gauck. Winter im Sommer – Frühling im Herbst weiterlesen

Uli Hoeneß und Hiob – prominent ignoriert

Diese Kategorie ist von der ZEIT inspiriert, wo Unwesentliches auch mal nur kurz gestriffen wird. Sie nennt sich dann „prominent ignoriert“. Prominent ist Uli Hoeneß ohne Frage und es geht ihm laut einem Artikel verständlicherweise auch gar nicht gut momentan. Das kann wohl jeder nachvollziehen und der Inhalt des Artikels, der sich auf ein Interview mit Hoeneß stützt, ist auch schnell erzählt. Er habe an der Börse gezockt und dazu mit einem Bekannten ein Zockerkonto eingerichtet. Nach seiner Selbstanzeige war er (wie viele andere auch) doch sehr erstaunt, dass wohl die Statsanwaltschaft (oder wer sonst ?) nicht ganz dicht gehalten … Uli Hoeneß und Hiob – prominent ignoriert weiterlesen

Velophil

Velo meint das Fahrrad, phil die Liebe – also die Liebe zum Rad. Sehr abgefahren wird das Ganze aber, wenn ein Fahrrad dann eine Höhe von 4 Metern bekommt. Hier kann man sich einen Film aus der Fahrerperspektive ansehen – man glaubt, man sei ein Vogel: Was ist die größte Herausforderung beim Hochradfahren? Möglichst selten abzusteigen. Denn aus vier Metern Höhe braucht der Fahrer eine Weile. Das Video hier ist beim jüngsten CicLavia in Los Angeles vor zwei Wochenentstanden. Das ist eine Art autofreier Tag, für einige Stunden sind die Straßen für den Autoverkehr gesperrt. Es ist eine der wenigen Aufnahmen … Velophil weiterlesen

Marienmonat Mai

Josef Bordat. Der Monat Mai ist in der Katholischen Kirche besonders der Gottesmutter Maria gewidmet, die wir als Miterlöserin und Fürsprecherin verehren. Zugleich ist Maria uns ein Vorbild im Glauben, das Mariengedenken im Mai ein Aufruf an alle Christen, marianisch zu leben. Marianisch leben bedeutet, Gott zu vertrauen. Maria ist eine demütige Frau, die Gott bedingungslos vertraut, die Seine Intention bejaht. Sie wird damit zur „Proto-Christin“, die dem Dreifaltigen Gott zustimmt, die „Ja!“ sagt zum Vater, dem Schöpfer, zum Heiligen Geist, der über sie kommt, und zu Jesus, der durch sie Mensch wird. In Marias Antwort auf die Anfrage Gottes, in ihrer Zustimmung zum … Marienmonat Mai weiterlesen

Romano Guardinis “Der Herr” – Bericht zur Fachtagung in Stift Heiligenkreuz

Stefan Ehrhardt. Am Freitag hat Abt Dr. Maximilian Heim OCist die zahlreichen Teilnehmer eines weiteren Symposiums im Stift Heiligenkreuz begrüßt. Gut 100 Teilnehmer sind zu der Guardini-Fachtagung von Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Institutsvorstand des “EUPHRat”, gemeldet. Titel: “Der Herr – gegen die Heilbringer. Die Christologie Romano Guardinis nach 75 Jahren. Versuche einer Würdigung“. Im Mittelpunkt des Symposiums stand Romano Guardinis herausragendes Werk…>mehr. foto: Simon Opel  / pixelio.de Romano Guardinis “Der Herr” – Bericht zur Fachtagung in Stift Heiligenkreuz weiterlesen