Was ist das schon? – Über Wunder

406615_web_R_K_by_Marco Barnebeck_pixelio.deJosef Bordat. Danach ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.

Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. Als Jesus aufblickte und sah, daß so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?

Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wußte, was er tun wollte. Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm:

Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele! Jesus sagte: Laßt die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, soviel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen. Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt. Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren. Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie:

Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Da erkannte Jesus, daß sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein. (Johannes 6, 1-15)….>mehr.

foto: Marco Barnebeck  / pixelio.de

2 Gedanken zu “Was ist das schon? – Über Wunder

  1. Schöne, alte Geschichte mit tiefem Sinn. Man sollte sie auch so betrachten. Wenn man beginnt sie als rationale Erzählung von wirklichem Geschehen zu verstehen wird es schwierig.
    Weil Wunder dann plötzlich keine schönen Geschichten mit Happy End und tieferem Sinn sind, sondern lediglich ein höchst bedauerlicher Mangel an naturwissenschaftlicher Forschung und Wissen.

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  2. Wer weiß schon genau, wie es gemeint ist. Aber Johannes hat ja schon eine richtige Theologie. Vielleicht im übertragenen Sinn, jeder bekommt etwas von der Gnade Jesu ab. Aber vielleicht steckt auch noch eine andere Aussage darin.

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