Summertime – and the living is easy

Sommerpause auf der theolounge – aber was zu lesen gibt es trotzdem: hier finden Sie die >aktuellen Newsfeeds, in denen auch die Autorenblogs mit enthalten sind, und auch Aktuelles aus Politik, Kirche, Wissenschaft etc.; einen Augenblick warten, bis die Feeds geladen … Summertime – and the living is easy weiterlesen

Endlich hat auch die Katholische Kirche ihre Flugaffäre.

Josef Bordat. Endlich hat auch die Katholische Kirche ihre Flugaffäre. Der Spiegel fasst in seiner Onlineausgabe die Empörung dieses und aller weiterer Universen in einen griffigen Aussagesatz: „Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ist erster Klasse nach Indien geflogen, um dort soziale Projekte zu besuchen.“ Und zwar im Januar diesen Jahres. Und nicht nur Tebartz-van Elst, sondern auch sein Generalvikar Franz Kaspar soll First Class an Bord gewesen sein. Klingt ein bisschen nach Petzerei auf dem Pausenhof, aber gut – das ist der Deal namens „investigativer Journalismus“. Und auch, dass die Sache jetzt auftaucht, wo es doch grade wieder ein bisschen ruhiger geworden ist in … Endlich hat auch die Katholische Kirche ihre Flugaffäre. weiterlesen

„Sektencheck“ beim weltgrößten sozialen Netzwerk. Facebook – eine neue Weltreligion?

Fabian Maysenhölder. Der Sprung zur Milliarde ist nicht mehr weit. Nach eigenen Angaben verzeichnete Facebook im Juni 2012 rund 950 Millionen aktive Mitglieder. Das Christentum hat – in all seinen Facetten –  schätzungsweise um die 2,1 Milliarden Anhänger, der Islam rund 1,3 Milliarden. Und die Zahl der auf der Welt lebenden Hinduisten unterschreitet mit geschätzten 850 Millionen schon die Mitgliederzahl der Webseite von Mark Zuckerberg. Der katholische Theologe Alexander Görlach behauptet, Facebook weise religiöse Züge auf und ähnele in vielen Dingen einer Religion. Ist Facebook also nach Christentum und Islam vielleicht die drittgrößte Weltreligion? Oder gar eine riesige Sekte? >mehr. foto: GOIABA – Johannes Fuchs,  GOIABA … „Sektencheck“ beim weltgrößten sozialen Netzwerk. Facebook – eine neue Weltreligion? weiterlesen

theolounge intern: In der Diskussion

Letzte Woche wurden in der theolounge-Autorengruppe verschiedene Artikel diskutiert, die hier auch mal der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen. Berauscht in der Megakirche. Mehr als 10.000 Gläubige kommen in einigen amerikanischen Kirchen zu gigantischen Gottesdiensten zusammen. Was sie treibt und verzückt, haben Soziologen jetzt untersucht.  Verschwendungsvorwürfe. Limburger Bischof flog First Class in die Slums. Warum auf Facebook übertrieben und geprahlt wird. Das Eldorado der Prahler: In sozialen Netzwerken wie bei Facebook wird bei den Einträgen oft maßlos übertrieben. Geltungssucht und ein weltweites Publikum verleitet die Nutzer zur Angeberei. Pussy-Riot-Urteil: Störung im Kölner Dom. Am Sonntagmorgen störte eine maskierte Gruppe von drei Sympathisanten den … theolounge intern: In der Diskussion weiterlesen

Gedanken zu Pussy Riot

Blasphemie, Kunst, Selbstinszenierung, Rowdytum? „Religion wird nicht durch Strafen geschützt“, meiont Jost Mazuch in seiner Morgenandacht. War das nun Verhöhnung der Religion? Bloß politisch? Oder war es vielleicht doch ein Gebet? Die provokante Aktion der Punkgruppe Pussy Riot im Februar in der Erlöserkirche in Moskau hat seitdem die Gemüter erregt – in Russland und in der weiten Welt.>mehr. Lesen Sie auch: > EKD-Auslandsbischof kritisiert Prozess gegen Pussy Riot > Amnesty International foto: Amnesty International USA, amnestyinternational_usa, flickr.com Gedanken zu Pussy Riot weiterlesen

Ecuador gewährt Assange Asyl

Ecuador und Großbritannien steuern auf eine schwere diplomatische Krise zu. Die Regierung in Quito hat entschieden, Julian Assange vor der Strafverfolgung in Großbritannien zu schützen und ihm Asyl zu gewähren. Der Wikileaks-Gründer harrt seit Monaten in der Botschaft des Landes in London aus, um einer Auslieferung zu entkommen. Der britische Außenminister Hague reagiert „enttäuscht“.>mehr. Mehr zu Assange: > Die Pflicht ruft: Erschießen wir ein paar Aufständische (VIDEO) foto: Ben Bryant bbwbryant,flickr.com Ecuador gewährt Assange Asyl weiterlesen

Nachtrag: Ein Ärgernis

Josef Bordat. 1. Ich muss vielleicht doch noch zwei, drei halbwegs – und soweit das Niveau der Darstellung in der Quelle es zulässt – ernste Worte zu dem von Alipius verlinkten Text nachtragen. Warum? Ich bin sicher nicht der Meinung, dass es a) möglich und b) lohnenswert ist, sich jeder noch so haarsträubenden Unterstellung im Detail zuzuwenden, aber es kommt in besagtem Text zu einigen subtilen Andeutungen, die alles andere als lustig sind und daher durchaus ernst genommen werden sollten. Menschen das Beten zu verbieten, das war nach meinem „eingeschränkten Bewusstsein“ bisher den Aufsehern in nordkoreanischen Arbeitslagern vorbehalten. Dass mit dieser Idee in europäischen Medien … Nachtrag: Ein Ärgernis weiterlesen

Jenseitsvorstellungen im Film „Hui Buh“ – Eine Vorhölle für Gespenster

Uli Fries. „Manche Leute sagen, es gibt Gespenster. Manche Leute sagen, es gibt keine Gespenster. Ich aber sage, Hui Buh ist ein Gespenst.“ So ist die Geschichte von Hui Buh, dem Schlossgespenst, zusammengefasst. Sowohl die Hörer der Hörspielreihe als auch die Zuschauer des Kinofilms von 2006 werden von diesem Einleitungssatz in die Gespensterwelt entführt. Egal, ob es Gespenster gibt oder nicht: In der Logik des Trickfilms sind sie Teil einer umfangreichen Totenwelt. Und die ist bei weitem nicht so flach, wie der Film den eingefleischten Hörspiel-Fans erschien.>mehr. foto: (c) Tobias Kunze  / pixelio.de Jenseitsvorstellungen im Film „Hui Buh“ – Eine Vorhölle für Gespenster weiterlesen

Hallo Christian Ulmen!

Andreas Meißner. Heute las ich dieses Interview und irgendwie sprachen mit deine Aussagen an. Vielleicht, weil sie so ehrlich waren? Ich erlaube mir einfach mal, dich mit deinem Vornamen anzureden, obwohl wir uns gar nicht kennen. Wieso? Zum Einen bist du im selben Jahr geboren, wie meine Tochter, unser ältestes Kind. Und zum Anderen hat mich deine Aussage in einem Zeitungsartikel heute angesprochen: “Ich glaube nicht an Gott, was ich wirklich gern können würde, das hat etwas Tröstliches, und ich beneide alle, die das können.Ich bin Agnostiker.​” >mehr. foto: (c) Günter Z.  / pixelio.de Hallo Christian Ulmen! weiterlesen

Glaube, Religion und Öffentlichkeit

Josef Bordat. Die Forderung, Religion aus der Öffentlichkeit zu verbannen, kommt der Forderung gleich, das Christentum zu beseitigen. An Gott zu glauben, das schließt zwar ein, an die Existenz Gottes zu glauben, erschöpft sich aber nicht darin. An Gott zu glauben, bedeutet viel mehr als diese epistemische Festlegung zu treffen: „Gott existiert!“ – und dann zu schweigen und weiter zu leben wie bisher. An Gott zu glauben, das heißt, sich ganz auf Gott einzulassen, weil man Gott vertraut. Glauben heißt in Bezug auf Gott weniger „für wahr halten“ als vielmehr „vertrauen“. Und das ist dann eine ethische, letztlich: eine existentielle Festlegung.>mehr. Lesen Sie auch: >Offener Brief … Glaube, Religion und Öffentlichkeit weiterlesen

Liebe geht durch die Gartenkolonie

Günther. Vor kurzem traf ich überraschend einen alten Bekannten in einer Gartenkolonie. Er sagte zu mir: Ich bin selbst überrascht, dass ich hier bin. Ich hätte mir nie und nimmer denken lassen, dass ich mal einen Kleingarten pachte. Ich bin mit dem Garten meiner Eltern aufgewachsen. In den 20 Jahren in der Großstadt habe ich gar nicht gemerkt, wie sehr ich einen Garten vermisse. Jetzt habe ich den Garten seit einer Woche. Und was soll ich sagen! >mehr. Lesen Sie auch: > Hast Du einen Garten, dann hast Du alles… foto: uschi dreiucker  / pixelio.de Liebe geht durch die Gartenkolonie weiterlesen

Katholischer Blogger gefährdet die Neutralität des Sports. Und der Schweiz. Mindestens.

Josef Bordat. Blogger-Kollege Alipius hat sich dafür ausgesprochen, dass Sportler religiös sein dürfen. Das kann so nicht stehen bleiben! Alipius, Alipius, Alipius! Das hätte ich nicht von Dir gedacht! Ich meine Deine Kritik am heroischen Kampf Schweizer Menschenrechtler für die Würde aller Nicht-, Anders-, Ganz anders-, Überhaupt nicht- und Sonstwie-Gläubigen, die alle vier Jahre unter Olympischen Spielen leiden, weil sich religiöse Sportler dort partout nicht an die Regeln halten. Denn: Sportler haben sich neutral zu verhalten und allein dem Sport zu dienen! Nichts anderem.>mehr. foto:  Jon Candy, joncandy,flickr.com Katholischer Blogger gefährdet die Neutralität des Sports. Und der Schweiz. Mindestens. weiterlesen

Ein Sprinter wird unsterblich

Fabian Maysenhölder. Es ist der Höhepunkt der Olympischen Spiele, wenn die acht schnellsten Männer der Welt gegeneinander antreten. So war es auch dieses Mal: Am 5. August, kurz vor 22 Uhr Ortszeit, sitzen Millionen Menschen vor ihren TV-Geräten und warten auf das 100m-Finale der Männer. Das Stadion ist mit 80.000 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllt. Und die meisten warten nicht nur auf das sportliche Ereignis, sondern vor allem auf einen: Usain Bolt. Der Jamaikaner hat im Vorfeld der Spiele versprochen: “Ich will zur Legende werden“. Wenn man genauer darüber nachdenkt, wirkt es…>mehr. foto: Jez Nicholson, J’Roo,flickr.com Ein Sprinter wird unsterblich weiterlesen

„Ihr glaubt echt an die Bibel?“

Zwei Berliner Schriftsteller gehen nach Südafrika. Sie wissen nicht genau, wonach sie suchen. Und dann finden sie Gott. Elke Naters und Sven Lager erzählen, wie sie zu Christen wurden. Eine moderne Erweckungsgeschichte. Neulich beteten wir für einen sterbenskranken Bauarbeiter, der kurz darauf aus dem Krankenhausbett aufstand, seinen Tropf in die Hand nahm, auf den Flur hinauslief und rief: »Ich bin geheilt! Ich bin geheilt!«>mehr. foto:  David Campbell, knowhimonline,flickr.com „Ihr glaubt echt an die Bibel?“ weiterlesen

Kommunikations-chancen der Kirche mit Digital Natives

Via andreame.at. Nachdem ich das letzte Mal als ich einen Ausschnitt meiner Diplomarbeit ins Netz gestellt habe (Der Begriff der Digital Natives) so gute Erfahrungen mit den anregenden Rückmeldungen gemacht habe, möchte ich das wieder tun. Dieser Abschnitt ist bezieht sich auf meine Schlussfolgerungen aus der Lektüre unterschiedlicher Untersuchungen, die alle mit den Sinusmodell arbeiten und die ich in den vorherigen Punkten detailiert dargestellt habe. Es ist vermutlich nur dann gut verständlich, wenn jemand dieses sozialwissenschaftliche Modell zumindest etwas kennt. Trotzdem möchte ich es probieren und freue mich über kritische Anmerkungen! Und ja: Es geht voran! Zusammenfassend werden hier einige zentrale … Kommunikations-chancen der Kirche mit Digital Natives weiterlesen

Demut.

Chris Hübener. Erst war ich mir nicht sicher, ob ich das so schreiben kann. Aber nachdem ich zweifelnd den Text einer guten Freundin gab, sagte sie mir:  Ja. Schreib. Also gut.  Etwas über Demut. Nicht, weil es um eigene, falsch verstandene Herabsetzung geht. Auch nicht, weil ich immer weiter suchen muss und in allen Antworten immer neue Fragen finde. Weil meine Unruhe mich in Bewegung hält. Nicht deswegen. Ich weiß das ja alles. Ich weiß auch, das sich Eitelkeit darin verbirgt, sich von eben dieser freizusprechen. Ich weiß das alles. Aber darauf kommt es nicht an. Es geht nicht um mich. Und … Demut. weiterlesen

Von Atomaren Pannen

Oops! Strahlt ja. Zum Jahrestag von Hiroshima: Rudolph Herzog erzählt von den Pannen des Atomzeitalters. John Waynes schlechtester Film heißt The Conqueror, seine Rolle als Eroberer Dschingis Khan hatte für die Western-Ikone allerdings noch fatalere Folgen als verhaltene Kritiken. Der Kolossalschinken mit Tausenden berittener Komparsen wurde im Snow Canyon im Bundesstaat Utah gedreht, und Windmaschinen und Pferdehufe wirbelten radioaktive Staubwolken aus vorangegangenen Atomtests auf. War es Zufall, dass John Wayne an Lungenkrebs starb? Und auch seine Partnerin Susan Hayward? Dass neben den Hauptdarstellern deren Kinder und weitere 91 der 220 Crewmitglieder Krebs bekamen?>mehr. foto:Trey Ratcliff, Stuck in Customs,flickr.com Von Atomaren Pannen weiterlesen

Nur Silber?

Andreas Meißner. Kürzlich bei Olympia in London: Beim Dressurreiten gewinnt das deutsche Team die Silbermedaille. Und dürfen hinter den Briten aufs Treppchen. Sie sehen nicht nur gut aus, sie reiten auch gut, obwohl sie Debütantinnen sind: Dorothee Schneider (Framersheim) mit Diva Royal, Kristina Sprehe (Dinklage) mit Desperados und Helen Langehanenberg (Havixbeck) mit Damon Hill. Und freuen sich über ihre Medaillen. Dabei ist in diesem Jahr die längste Goldserie der Olympischen Spiele gerissen – nach dem Silber von München 1972 hatte die Mannschaft bei jedem Olympiastart immer Gold gewonnen. Nun war es in diesem Jahr wieder Silber. Gewonnen – verloren?>mehr. foto:Thowra_uk,flickr.com Nur Silber? weiterlesen

Die Ethik des Lichts

Josef Bordat. Thomas Worm und Claudia Karstedt gelingt eine weitgehend einleuchtende Darstellung der Schattenseiten von Energiesparlampen. Die Licht-Metapher ist eine ganz starke. Licht ist Wärme, Licht ist Leben, Licht ist Erkenntnis. Auf die Sonne als natürliche Lichtquelle wird in vielen Kulturen und Religionen allegorisch Bezug genommen. Längst jedoch reichen deren Strahlen nicht mehr aus. Die 7/24-Gesellschaft, die niemals schläft, ist in weiten Teilen auf künstliches Licht angewiesen. Hier beginnt das Problem, mit dem sich das vorliegende Buch beschäftigt. Es werde Licht! – Bloß: Wie? >mehr. foto: Simon Holliday, noiseburst,flickr.com Die Ethik des Lichts weiterlesen

Giftiges Licht – Die dunkle Seite der Energiesparlampe

„Das Ding gehört in keine Fassung, sondern auf den Sondermüll!“ Wolfgang Maes ist Sachverständiger für Umweltanalytik und entsetzt über die Ergebnisse seines Energiesparlampen-Tests. Eigentlich soll die Öko-Lampe helfen, Energie zu sparen und dadurch die Umwelt schonen. Und unseren Geldbeutel, weil sie laut Hersteller achtmal so lange brennt wie eine herkömmliche Glühbirne. Ab September 2012 wird die letzte Glühbirne aus den Ladenregalen verschwunden sein. So hat es die Europäische Kommission beschlossen und damit den Umsatz der Energiesparlampen-Hersteller immens angekurbelt.>mehr. foto: Mark Thurman, myDefinition,flickr.com Giftiges Licht – Die dunkle Seite der Energiesparlampe weiterlesen

Plagen des biblischen Alters

Wegen ihres hohen Alters sollten vier Franziskanerinnen des oberbayerischen Klosters Reutberg zum Umzug in ein Pflegeheim bewogen werden. Doch die Nonnen wehrten sich. Ihre Geschichte zeigt jedoch, wie schlimm es um den Nachwuchs in den Klöstern steht. Scheppernd kracht der Schlegel gegen die Glocke, das Metallkreuz an der Klingelschnur zuckt wild auf und ab. Durch die Gänge dringt der Schall, schlägt von den leeren Wänden zurück gegen das Holztor und tief hinein in die Klostergänge. Doch auf das Läuten des Besuchers hin regt sich…>mehr. foto: theolounge Plagen des biblischen Alters weiterlesen

Erkenntnisgewinne von Physik und Biologie im Vergleich

via tinyentropy.com. Die Astronomie vermag es die Entstehungsgeschichte von Sternen zu erklären, doch unsere Erklärungsmodelle für biologische Systeme bringen uns sehr oft an die Grenzen der Berechenbarkeit. Ein interessanter Vergleich zwischen Physik und Biologie. Es fängt schon mit dem Mysterium des Lebens an. Es fällt uns schwer zu definieren, was ein belebtes Wesen ausmacht. >mehr. foto: Tim (Timothy) Pearce, Tim Pearce Los Gatos,flickr.com Erkenntnisgewinne von Physik und Biologie im Vergleich weiterlesen

„Religionen“ in der Kritik

Josef Bordat. Es gibt Unfug, groben Unfug und einen Text mit dem Titel Religionen werden sich ändern – müssen. Blogger-Kollege Peter Winnemöller machte mich schon vor mehr als Wochenfrist auf einen Text der Schweizer Freidenkerin Reta Caspar aufmerksam, der schon im Titel der unendlichen Macht des Klerus mutig trotzt und mit einer geradewegs scheiterhaufenignorierenden These hausieren geht: Religionen werden sich ändern – müssen. Was der Titel an kühner Aufgeklärtheit verspricht, hält der Text aufs Feinste. Mehr noch: Wären „Argumentationsstrategie“ und „Lehrreicher Unsinn pro Zeile“ olympisch, hätte die Alpenrepublik zwei Goldmedaillen von der Qualität Vergesst Michael Phelps! >mehr. foto: Riccardo Cuppini, Rickydavid,flickr.com  Bestimmte Rechte vorbehalten von Rickydavid „Religionen“ in der Kritik weiterlesen

Fit für den Weltuntergang

Wirtschaftskrise, Sonnensturm, Terroranschlag? Egal was kommen mag, viele Amerikaner bereiten sich schon jetzt darauf vor. Sie nennen sich Prepper, trainieren den Überlebenskampf im Wald, bunkern Reis, Wasser – und Waffen. Ein Sonntag, irgendwo in Pennsylvania. Hölzerne Einfamilienhäuser in Reihe, gestutzte Rasenflächen, Kinderschaukeln, Swimmingpools. Der Polizist Jamie Kopinetz kehrt mit seiner Familie vom Kirchgang zurück. An der Tür bellt der Hund.>mehr. foto: Charles Hutchins, celesteh,flickr.com Fit für den Weltuntergang weiterlesen

Das Beste geben

Josef Bordat. Einige Badminton-Spielerinnen haben in London absichtlich schlecht gespielt, um zu verlieren. Ziel dieser Taktik: eine (vermeintlich) günstigere Ausgangsposition in der nächsten Runde. Die Spielerinnen wurden disqualifiziert. Seine „Talente nicht zu vergraben“ ist unchristlich (wie Bastian richtig feststellte). Verlieren zu wollen ist aber vor allem unsportlich, konfessionsübergreifend, denn: „Die olympische Idee sieht irgendwie anders aus.“ (wie Alipius treffend schrieb).>mehr. foto: Anders Adermark,flickr.com Das Beste geben weiterlesen

Vorstoß gegen Gotteslästerung

Eine zweifelhafte Initiative ergreift der Bamberger Erzbischof: er will Gotteslästerung unter Strafe stellen. Generell wäre es zwar auf jeden Fall wünschenswert, wenn Jedermann Respekt vor Gott zeigen würde. Selbst wenn er nicht an ihn glaubt, dann zumindest aus Respekt vor den Gläubigen. Aber ob man Blasphemie strafrechtlich verfolgen sollte ? Gotteslästerung soll unter Strafe gestellt werden: Für diese Forderung erntet der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick scharfe Kritik. Satire kann man nicht verbieten, argumentieren die Grünen – und warnen vor einem Anti-Blasphemie-Gesetz.>mehr. foto: Sébastien Barré, sebastien.barre,flickr.com,  Bestimmte Rechte vorbehalten von sebastien.barre Vorstoß gegen Gotteslästerung weiterlesen

Die Kirche räumt sich selbst aus dem Weg

Einst zwangen Herrscher wie Stalin die Religionsgemeinschaften, ihre sakralen Gebäude aufzugeben. Heute nehmen Glaube und Kirchenhäuser in unserer Gesellschaft immer weniger Platz ein.Von Dankwart Guratzsch. Hat die Kirche noch einen Ort in der Stadt? In Stuttgart wird eine neue „Stadt in der Stadt“, das Rosensteinviertel auf den Bahngleisen von Stuttgart 21, gebaut. Von einer Kirche ist bislang nicht die Rede. >mehr. foto: karaian,flickr.com Die Kirche räumt sich selbst aus dem Weg weiterlesen