Die Rückkehr der geistigen Brandstifter

Via Zeit.de. Die Anti-Islam-Demo in Köln bleibt friedlich. Auch weil bewaffnete Salafisten festgenommen werden. Das rechte Pro-NRW-Häuflein aber erreicht sein Ziel.

Endlich sind sie wieder da, die Fernsehkameras und Reporter, endlich sind sie nicht mehr allein mit ihren Plakaten und Parolen. Kaum ist er aus dem VW-Bus gestiegen, hält einer der Aktivisten von Pro NRW das bekannte Schild mit der rot durchgestrichenen Moschee hoch, und schon klicken die Verschlüsse der Objektive wie wild. Da lächelt Markus Beisicht zufrieden.>mehr.

foto: Joelk75,flickr.com

5 Gedanken zu “Die Rückkehr der geistigen Brandstifter

  1. Diese Verdrehung der Tatsachen ist nur noch zum kotzen. SIE machen Hetze gegen Bürger, die sich wehren gegen Zustände wie sie in islamischen Ländern herrschen. SIE hetzen gegen eine Partei, die das Recht hat sich gegen die Islamisierung zu wehren. Die aggressiven Moslems müssen noch viel mehr provoziert werden, damit sie ihr wahres, hässliches Gesicht zeigen. SIE hetzen, indem sie demokratisch abgesicherte Bewegungen und Parteien mit der Nazipartei vergleichen. Ihre Argumente sind Hetze gegen die Einwohner dieses Landes und erinnern mich an die Anfänge des Nazismus und nicht umgekehrt.

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  2. @bobermann

    Das ist ja albern. Zum einen stammt der Artikel von der Zeit. Wenn Sie meinen, er hetze, dann ist die Zeit Ihre Adresse, an die Sie sich wenden können. Zum anderen ist die Überschrift das Zitat eines in dem Artikel erwähnten Beamten.

    Provokationen dienen immer nur dazu, um Gräben zwischen Menschen zu vergrößern. Insofern ist Pro Köln ein geistiger Brandstifter. Natürlich gibt es radikale Moslems, aber die große Masse in Deutschland ist es nicht. Um die Radikalen wird sich die Polizei kümmern bzw. hat dies bereits getan.

    Pro Köln ist sehr einseitig und schürt Hass gegen eine Bevölkerungs- und Religionsgruppe. Das läuft dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zuwieder, welches freie Religionsausübung gewährt und Menschen weder nach Rasse, Herkunft, Hautfarbe, Religion o.ä. abqualifiziert. Pro Köln tut dies aber. Sie machen pauschal Meinung gegen eine Minderheit in Deutschland. Das gab es vor 80 Jahren auch schon einmal in Deutschland, nur gegen eine andere Minderheit.
    Niemand möchte Islamisten gestatten, das Grundgesetz durch die Scharia abzulösen, das ist völlig klar. Aber deshalb pauschal gegen alle hier lebenden Moslems zu hetzen, geht in Richtung Volksverhetzung. Ein Islamist und ein Moslem sind zwei verschiedene Dinge. Auch die Zeloten zur Zeit Jesu waren radikal ausgerichtet. Deshalb würde aber niemand auf die Idee kommen, automatisch gegen alle Juden zu polemisieren, bloß weil eine Splitterpartei radikal ausgerichtet war. Auch im christlichen Berich gibt es radikale Strömungen. Diese sind aber ebenfalls die Minderheit. Pauschal gegen Christen zu hetzen wäre genauso falsch, wie pauschal gegen den Islam zu hetzen. DEN Islam gibt es nicht. Er variiert aufgrund kultureller, historischer und religiöser Entwicklung. Die Aleviten beispielsweise lehnen die Scharia ab und stehen für die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie für einen modernen Islam. Auch den Koran verstehen sie nicht zwangsweise als wortwörtliche Offenbarung.

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  3. @bobermann

    Dass die Pro Köln Bewegung rassistisch ist und dem Grundgesetz zuwider handelt, können Sie hier nachlesen und das sieht der Verfassungsschutz übrigens auch so:

    Zitat:

    Die Bürgerbewegung pro Köln ist eine extrem rechte[1] deutsche Wählergruppe, die mit eigener Fraktion im Stadtrat von Köln vertreten ist. Sie wird seit 2004 unter dem Verdacht einer rechtsextremistischen Bestrebung im Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen aufgeführt und beobachtet.[2]

    Das Oberverwaltungsgericht Münster stellte dazu fest, dass „hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht von Bestrebungen des Klägers [pro Köln] gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung vorliegen“, die diese Überwachung rechtfertigen.

    [3] Seit 2011 wird sie im Verfassungsschutzbericht NRW als verfassungsfeindlich eingestuft.[4] Sie ist Teil der „Pro-Bewegung“

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerbewegung_pro_K%C3%B6ln

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  4. Verallgemeinerungen gehören leider zum Stammrepertoire der selbst ernannten „Islamkritiker“.

    Wie schon richtig bemerkt, will niemand die Scharia in Deutschland. Dies ist aber kein Grund gegen alle hier lebenden Muslime zu hetzen. Denn ich wette, die meisten wollen das auch nicht.

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