Zum 450. Todestag von Philipp Melanchthon

Heute ist der 450. Todestag von Philipp Melanchthon, der neben Martin Luther eine treibende Kraft der Reformation war. Er war ein echter geistiger Überflieger: „Mit zwölf Jahren dichtete Melanchthon schon lateinische Verse, mit 21 verfasste er eine Grammatik des Altgriechischen, die später zum Standardwerk wurde. Keine 13 Jahre alt, begann er in Heidelberg sein Philosophie-Studium, wechselte aber drei Jahre später an die Universität in Tübingen und machte dort seinen Magister – die Professoren in Heidelberg hatten ihn nicht zur Prüfung zugelassen, weil sie ihn für zu jung befanden.“ (Quelle)

Mir ist Melanchthon sympathisch, weil er ökumenisch dachte und nicht so ein „Haudrauf“ war wie Luther und andere Reformatoren. Er war wohl manchmal ein wenig ängstlich, hat aber vor allem im Bereich Bildung viel Gutes erreicht, so dass er später als „Praeceptor Germaniae“ („Lehrer Deutschlands“) in die Geschichtsbücher einging.

Hier ist noch ein witziger Videoclip zu Melanchthon:

Mehr zu Melanchthon:

Bild: Wikipedia Commons