Abendland in Christenhand

Die rechtsextreme und vom Verfassungsschutz beobachtete Partei Pro NRW tritt bei der Landtagswahl mit einem Spruch an, den sie bei der FPÖ geklaut hat: “Abendland in Christenhand”.

Die christlichen Kirchen haben sich gegen diese Diktion schärfstens verwahrt. Zu Recht.

Das ist natürlich bereits einkalkuliert in der Masche der Rechtsextremisten: Sie wollen jeden, der sich ihrem apokalyptischen Geraune von der drohenden, ja längst stattfindenden Islamisierung verweigert, als “Dhimmi”, “Appeaser”, “Moslemversteher”, “Schariafreund” etc. hinstellen. Und also auch die christlichen Kirchen, die bei aller Kritik (s. Regensburger Rede des Papstes, s. “Klarheit und gute Nachbarschaft” der EKD) weiter am Dialog festhalten (in der Sprache der Rechtsextremisten: “Dialüg”). > mehr.
foto:  mharrsch,flickr.com

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