München: Besuch von der anti-islamischen Kampftruppe

NPD Protest Planned Hindu Temple

Die Anhänger der (rechtsextremen) Website „Politically incorrect“ stören zunehmend Veranstaltungen, die sie als pro-muslimisch empfinden.

Er war jetzt lange genug still. 25 Minuten lang hat sich Eckhardt Kiwitt, 54-jähriger Verlagsarbeiter aus Freising, einen Vortrag über das Paradies im Islam angehört. Andre Elfiky, ein Muslim, hat in der St.-Korbinian-Pfarrgemeinde in der Münchner Valleystraße über den Koran und über Mohammed gesprochen, der am „Ende seines Lebens schon ins Paradies greifen konnte“. Ein paar ältere Zuhörer sind zwischenzeitlich eingeschlafen. Eckhardt Kiwitt ist hellwach. Er hebt die Hand, einmal, zweimal, dann wird er endlich aufgerufen. „Sie sagten, man könne den Koran interpretieren“, fragt er den Referenten. „Aber was gibt es an den Begriffen ,töten‘ und ,getötet werden‘ zu interpretieren?“ An der Wand hängen rosafarbene Luftballons in Form eines Herzens. Aber mit der guten Stimmung ist es in dem Pfarrhaus vorbei. > mehr.
foto: picapp.com

5 Comments

  1. Servus,
    diese Masche ist nicht neu, sondern wird schon seit Jahren bei jeder Veranstaltung praktiziert, die auch nur im Entferntesten mit dem Islam in Verbindung gebracht werden kann. Nur dass sie inzwischen nicht mehr als „Deus Vult“ sondern als Piler auftreten – sind teils die gleichen Personen. Leider sind die Moderatoren oft viel zu gutmütig, um diese Leute in ihre Schranken zu weisen, so dass sie es häufig schaffen, die Veranstaltungen zu sprengen.
    Das eskaliert bis hin zu Angriffen auf Muslime, ich bin mal angespuckt worden. Mal abgesehen davon, dass unser heiliges Buch im Original beschmutzt wird.

    Wenn das die Vorbilder für Demokratie und christliche Werte sein sollen, dann gute Nacht Deutschland.
    (ich weiß dass es nicht so ist, sondern dass es sich um eine winzige Minderheit von Halbirren handelt).

    Ich hab ja neulich mal eine Veranstaltung von denen besucht und die dort anwesenden Muslime haben sich sehr höflich und besonnen verhalten. Weil man wusste, es ist Öffentlichkeit da, benahm man sich auch einigermaßen gemäßigt. Die Methode der Wahl war in diesem Fall, bei Äußerungen von Muslimen, diese „niederzuklatschen“.

    Grüße von Meryem

  2. Schlimme Sache. Was man tun kann, ist Aufklärung, denke ich, indem man über derartige rechtsradikale Kreise berichtet und ihnen somit etwas die Grundlage entzieht, indem man sie enttarnt.

  3. Servus,
    ich würde mich freuen, wenn die so freundlich toleranten Moderatoren solcher Veranstaltungen mal einschreiten würden, damit der eigentliche Zweck der Veranstaltung auch erre

  4. –da hab ich eben versehendlich zu früh abgeschickt –

    Servus,
    ich würde mich freuen, wenn die so freundlich toleranten Moderatoren solcher Veranstaltungen mal einschreiten würden, damit der eigentliche Sinn der Veranstaltung erhalten bleibt.
    Wenn jemand ständig neben dem Thema lautstark den Vortrag oder die Diskussion stört, dann muss man sich das doch nicht gefallen lassen als Hausherr.
    Langsam sollte doch auch jeder Veranstalter die Masche der Leute und die meisten der Nasen wiedererkennen, dann kann man sich ja schon mal drauf vorbereiten zu reagieren.

    Es kann doch nicht sein, dass jegliche Diskussion die auch nur im Entferntestens womöglich etwas mit „dem Islam“ zu tun haben könnte verhindert wird.

    Ich fand es als ich neu hier in München angekommen bin gerade toll, dass hier Glaube präsenter ist als im kühlen Norden und dass ich mit Bayern in Lederhosen wunderbar über Religion diskutieren konnte. Inzwischen vergeht mir etwas die Lust auf solche Aktionen.

    Grüße von Meryem

  5. @Meryem

    Ach, ich gaub, dir sollte nur die Lust dran vergehen, wenn solche Spinner anwesend sind.

    Denn so generell können solche Diskussionen ja schon recht gut und interessant sein…

    Aber klar, solche Spinner sollten nicht das Wort haben oder behalten !

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