Formen des Nichtwissens – was die Welt im Innersten zusammenhält

Auch die Physik hat längst die Grenze zur Metaphysik übertreten. ‚Vor rund 1300 Jahren datierte der englische Benediktinermönch Beda Venerabilis die Erschaffung der Welt auf den 18. März 3952 vor Christus. Beda war einer von zahllosen jüdischen, koptischen, byzantinischen und katholischen Schriftgelehrten, die sich vom Ausgang der Antike bis in die frühe Neuzeit mit der Rekonstruktion der Weltgeschichte aus alttestamentarischen Quellen befassten. Noch am Ende des 16. Jahrhunderts, ein Jahrhundert nach Kopernikus, krönte Erzbischof Usher, das Oberhaupt der irischen Provinz Armagh, sein Lebenswerk als Bibelforscher mit der genauen Fixierung des ersten Schöpfungstags auf den 23. Oktober 4004 vor Christus.‘ Hier … Formen des Nichtwissens – was die Welt im Innersten zusammenhält weiterlesen

Afghanistan: Die konstruierte Abzugsperspektive

Die gute Nachricht der Afghanistan-Konferenz ist: Endlich verfolgt der Westen eine gemeinsame Strategie. Ohne Autosuggestion kommt er dabei aber nicht aus. Ein Kommentar. Was immer die Londoner Afghanistan-Konferenz im einzelnen beschlossen hat, um dem Land am Hindukusch eine Zukunftsperspektive zu geben – neu und vielleicht entscheidend an den Beschlüssen ist, dass ihnen dieses Mal auch eine gemeinsame Strategie zugrunde liegt. > mehr. Das könnte Sie auch interessieren: > KUNDUS-AFFÄRE Das wahre Gesicht des Krieges > ANTITERROR Aus Schaden dümmer foto: picapp.com Afghanistan: Die konstruierte Abzugsperspektive weiterlesen

Burka- und Mützen- Verbot ab März in Deutschland !

Zu ungewöhnlichen Schritten gegen die gefährliche Verschleierung Europas könnte das Bundesverfassungsgericht greifen: Ab März könnten dann Muslimas nicht mehr verschleiert in der Öffentlichkeit erscheinen dürfen.

Der geplante Gesetzesentwurf geht aber viel weiter: auch nichtreligiöse Bürger sollten künftig keinerlei Verschleierung mehr tragen dürfen. Speziell Mützen, Hüte und Schals fallen unter die neue Regelung, die ab November 2010 in Kraft treten soll. Auch Schnurrbärte seien dann tabu. „Burka- und Mützen- Verbot ab März in Deutschland !“ weiterlesen

Willkommen, kleines Fräulein!

Erst kürzlich las ich die Geschichte von Hanna (1. Samuel 1+2). Sie bekam längere Zeit keine Kinder, wurde gekränkt und fühlte sich selbst auch schlecht. ER hört und er-hört auch manchmal Aber dann gab es diesen interessanten Disput mit Gott. Dieser “öffnete” dann ihren Mutterleib – und sie durfte dann den kleinen Samuel an ihr Herz drücken… Allerdings hatte sie in ihren dunklen Tagen Gott ein Versprechen gegeben – diesen erwünschten und erbetenen Sohn würde und wollte sie dann dem Allmächtigen zur Verfügung stellen. Was sie dann auch durchführte – da gab es für sie keine Ersatzlösung. Damals sah das so … Willkommen, kleines Fräulein! weiterlesen

Holocaust-Gedenktag: Aus Erinnern kommt Haltung

65 Jahre nach der Befreiung des KZs in Auschwitz ist Deutschland eine politische Haltung erwachsen, geprägt von Ernsthaftigkeit, Berechenbarkeit und Prinzipienfestigkeit. Dass die Bundeskanzlerin die lang erwartete Regierungserklärung zur deutschen Haltung zu Afghanistan am Auschwitz-Gedenktag abgibt, mag manchen zu manchen Gedanken veranlassen. Dabei bedeutet es lediglich, dass der Parlamentsbetrieb auch vor diesem Tag nicht haltmacht. Das allerdings wiegt schwerer als jeder Hintergedanke, der an diesem Zusammenfallen von politischer Routine und Gedenken hätte mitdrehen können. Denn es wirft die Frage auf, wie sich denn das Erinnern an den singulären Zivilisationsbruch, für den der Name Auschwitz steht, zum Alltag von Politik und … Holocaust-Gedenktag: Aus Erinnern kommt Haltung weiterlesen

Islamkritik: Die Konkurrenz der Ängste (Video)

In den Niederlanden muss sich der Rechtspopulist Geert Wilders wegen Volksverhetzung und islamfeindlicher Parolen vor Gericht verantworten. Jens Jessen über Islam-Ängste. > Hier ansehen. . . foto: Rechtspopulist Geert Wilders, picapp.com Islamkritik: Die Konkurrenz der Ängste (Video) weiterlesen

We sold a million – 500.000 Besucher

zzz_gruppe.jpgWir verkaufen eigentlich nichts. Höchstens Gedanken, aber die gibt es kostenlos. Seit gestern Nacht haben sich nun 500.000 Besucher unsere Gedanken angesehen und finden sie wohl nicht ganz schlecht. Das zeigt die Statistik der theolounge.

Angefangen haben wir Anfang 2007, als wir auf die Plattform WordPress umstiegen und aus einer ein-Mann-Seite eine kleine Autorengruppe wurde. Andy, Uwe, Walter sind seitdem stets mit aktiv geblieben auf der theolounge. Psychologische Artikel erhielten wir von Roland. Charismatisch-theologische von Storch. Gesellschaftskritisch-christliche von Don Ralfo. Muslimische Aspekte von „Muslimische-Stimmen“ aus Berlin. Stefan aus Wien steuerte immer wieder wertvolle christliche Gedanken bei. Charismatisch und sozial engagiert brachte immer wieder strassenpastor aus Berlin seine Gedanken ein. Und Daniel ließ unsere Leser ein paarmal an seiner Sicht eines angehenden Benediktinermönches teilhaben. Nicht zuletzt Stephan, der derzeit aber eine Internetpause einlegt. „We sold a million – 500.000 Besucher“ weiterlesen

Alt-Katholischer Bischof Joachim Vobbe wird verabschiedet

„Ein Poet mit Mitra und Bischofsstab“, so ist die Pressemitteilung des Katholischen Bistums der Alt-Katholischen Kirche zur Verabschiedung ihres Bischofs Joachim Vobbe überschrieben. Er hatte im letzten Jahr aus gesundheitlichen Gründen

den Rücktritt von seinem verantwortungsvollen und kräftezehrenden Dienst für die Alt-Katholische Kirche angekündigt. Seine Nachfolge tritt Mitte März der Regensburger Pfarrer Dr. Matthias Ring an, der im November von einer außerordentlichen Bistums-Synode gewählt wurde und am 20. März in der Evangelischen Stadtkirche zu Karlsruhe die Bischofsweihe empfangen wird. „Alt-Katholischer Bischof Joachim Vobbe wird verabschiedet“ weiterlesen

Ethik: Glaube ist kein ethischer Garant des Guten

Experten diskutieren über „Humanismus mit und ohne Gott“. Berlin – Die christliche Ethik der Nächstenliebe wird nach Überzeugung des Erfurter Bischofs Joachim Wanke wesentlich für die humane Gestaltung der Gesellschaft. Die „Empathiebereitschaft“ des Christen aus dem Glauben an Gott habe eine große Bedeutung, erklärte Wanke am Freitagabend in Berlin. Diese Haltung sei auch wesentlich für das „angehende Weltgespräch der Religionen“ sowie den Austausch mit säkularen Ethiken. > mehr. foto: deutschlandbrauchttwitter,flickr.com Ethik: Glaube ist kein ethischer Garant des Guten weiterlesen

EKD gegen „Weiter so“ bei Afghanistaneinsatz

Kirchenwort – Acht Jahre nach Beginn des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Kurskorrekturen verlangt. Ein bloßes „Weiter so“ würde dem militärischen Einsatz in die friedensethische Legitimation entziehen, warnen EKD-Spitzenrepräsentanten in einem Kirchenwort zu Krieg und Frieden in Afghanistan, das am Montag in Hannover veröffentlicht wurde. > mehr. foto:picapp.com EKD gegen „Weiter so“ bei Afghanistaneinsatz weiterlesen

Und dann bastelt sich jeder seine Religion…

Eigentlich dachte ich ja immer, dass ich die “Hauptgeschichten” in der Bibel kenne. Aber denkste, denn kürzlich wurde ich eines anderen belehrt… Das Buch der Richter ist eher eine düstere Lektüre, weil die Geschichte(n) immer nach demselben Schema verlaufen: Das Volk Israel macht, was es will. Sie hören nicht auf Gottes Grundsätze und Hinweise. Gott lässt sie Schweres erleben, will sie aufrütteln. Sie fangen an, um Hilfe zu rufen. Gott schickt einen Retter, Richter, der sie aus dem Schlamassel herausführt. Alles wird gut. Dann fängt wieder alles von vorne an… weiter geht es hier… Foto: A. Meissner Und dann bastelt sich jeder seine Religion… weiterlesen

Bischof Friedrich: Eucharistie-Gastbereitschaft mit Alt-Katholiken ist Modell

Ökumene – Das Miteinander von Protestanten und Alt-Katholiken – ein Modell für eine Annäherung an Rom in Sachen Abendmahl? Das findet jedenfall der bayerische Landesbischof. Die gegenseitige Abendmahls-Einladung von Protestanten und Alt-Katholiken kann nach Auffassung des bayerischen Landesbischofs Johannes Friedrich auch ein Vorbild für eine entsprechende Vereinbarung mit der katholischen Kirche sein. > mehr. foto:picapp.com Bischof Friedrich: Eucharistie-Gastbereitschaft mit Alt-Katholiken ist Modell weiterlesen

Christlich-muslimischer Dialog absolut notwendig

Bischof der Arabischen Halbinsel kritisiert Minarettverbot. Reute – Der Schweizer Paul Hinder (67) ist Bischof der Katholiken auf der Arabischen Halbinsel und damit Chef einer der flächenmäßig größten Diözesen der Welt. In einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) berichtete der Kapuzinerpater am Donnerstag über seine Arbeit, sprach über den christlich-muslimischen Dialog und nahm zum Minarettverbot in seinem Heimatland Stellung. Am Wochenende ist er zu Gast im Franziskanerinnenkloster von Reute. > mehr. foto: picapp.com Christlich-muslimischer Dialog absolut notwendig weiterlesen

Der Radikalliberale

Seine Bücher verkaufen sich zu Hunderttausenden, Studenten in Europa umringen ihn wie einen Popstar. Die US-Öffentlichkeit dagegen ist bemüht, Noam Chomsky auszublenden. Man könnte sagen, dass Noam Chomsky fast so etwas ist wie ein intellektueller Superstar – ein Sprachphilosoph und Politaktivist mit einem überragenden wissenschaftlichen Ruf. Er hat die moderne Linguistik mitbegründet, ist bei Präsidenten zu Gast, spricht vor der UN-Vollversammlung und seine Worte werden von unzähligen Menschen auf der ganzen Welt begierig aufgenommen. Als er Ende vergangenen Jahres in London war, schlugen sich tausende junger Leute um Karten für seine Vorlesungen. Auf der ganzen Welt verfolgten Menschen via Internet … Der Radikalliberale weiterlesen

„Gott macht kein großes Trara, wenn er Wunder tut“

Interview – Wunder oder Zufall? Wunder sind oft eine Frage des Timings, erklärt Colin Humphreys. Trotzdem sieht der Physikprofessor und Autor eines Buches über biblische Wunder dabei Gott am Werk. (…) In den Medien hören wir immer wieder von Wundern: Wenn ein Kind aus dem fünften Stockwerk in die Tiefe stürzt und unverletzt überlebt, oder wenn der Kapitän eines voll besetzten Passagierjets eine unwahrscheinliche Notwasserung auf dem Hudson River vollbringt. Sind Sie einverstanden, dass hier der Begriff „Wunder“ verwendet wird? > mehr. foto:kwerfeldein,flickr.com „Gott macht kein großes Trara, wenn er Wunder tut“ weiterlesen

Kritisch: Für den Facebook-Chef ist Privatsphäre nicht mehr zeitgemäß

In einem Interview verteidigte Mark Zuckerberg, der Gründer der Social Community Facebook, die Neuerung, nach der persönliche Daten der Facebook-Mitglieder seit einem Monat in der Grundeinstellung öffentlich zugänglich sind. In den letzten Jahren habe sich die Einstellung der Leute und damit die soziale Norm verändert. Man halte es durch Blogs und andere Dienste für selbstverständlich, mehr und andere Information offener und mit mehr anderen Leuten zu teilen. Wenn er heute Facebook noch einmal gründen würde, wären die persönlichen Daten der Anwender von Anfang an auf öffentlich zugänglich voreingestellt. > mehr. foto:picapp.com: Mark Zuckerberg. Kritisch: Für den Facebook-Chef ist Privatsphäre nicht mehr zeitgemäß weiterlesen

Das beste für ihn!

Helmut arbeitet in einer grösseren Firma und ist auch verantwortlich für das Qualitätsmanagement einiger Produkte. Eines Tages kommt eine Inspektion, um Produktionsabläufe und Verfahren zu kontrollieren und eventuelle Mängel aufzuzeigen… Ein paar Tage später gibt es einen Emailvekehr mit einem der Inspektoren aus Puerto Rico über einige Sachfragen. Helmuts Blick bleibt an der Signatur der Email am Ende der Seite hängen, in der Telefonnummer, Faxnummer usw. aufgelistet sind. Ganz am Ende liest er dann folgenden Satz: weiter geht es hier…                                   Foto: A. Meissner Das beste für ihn! weiterlesen

Die Eltern

…lieben uns bedingungslos, und man kann ihnen alles sagen. Theoretisch. Praktisch spricht aber einiges dagegen. Ich war zwölf Jahre alt, da ließ ich meine Geige im Zug liegen. Sie war eine Leihgabe der Schule, in die ich täglich fuhr. Von freudschen Fehlleistungen wusste ich nichts, davon, dass mein Unterbewusstsein mich wohl veranlasst hatte, den schwarzen Kasten einem davonfahrenden Zug anheimzugeben. Dieses Malheur wollte ich meinen Eltern keinesfalls zumuten. Sie würden sich aufregen: > mehr. foto: dhammza,flickr.com Die Eltern weiterlesen

Unsere Hassprediger

„Mit der Axt ins Bad“: Wer mit den „westlichen Werten“ ebenso kämpferisch umgeht, wie es der radikale Islam mit seinen heiligen Schriften tut, wird selbst zum Fundamentalisten. Je länger die Debatte um den Islam und den Islamismus, um die Meinungsfreiheit und den Respekt vor einer Religion währt, desto mehr gleichen sich die Gegner. > mehr. foto:plastictaxi,flickr.com Unsere Hassprediger weiterlesen

Zieh die Schuh aus! Bring den Müll raus! – Roger Cicero live

CDU Lower Saxony Final Election Rally

Sind Sie nicht eigentlich auch ein Held ? Ein verkannter Held ? Ein noch unentdeckter Held des Alltags, aber bestimmt für große Ziele ?

Dann kennen Sie das: dass die Niedrigkeiten des Alltags Ihre hohe Bestimmung bisweilen ein wenig ausbremsen können. Die Rettung der Welt muss warten zugunsten von Aufgaben mit mehr Bodenhaftung. Ach, machen Sie sich nichts draus. Hier können Sie mal kräftig über sich selbst schmunzeln. Wenn Sie das nächste Mal den Müll raustragen. Und eigentlich doch viel lieber große Politik machen würden. Ein selbstironisches Lied für ein wenig mehr Bodenhaftung: „Zieh die Schuh aus! Bring den Müll raus! – Roger Cicero live“ weiterlesen

Wenn Priester gemobbt und von ihren Bischöfen in Stich gelassen werden

Immer mehr englische Pastoren klagen darüber, von ihren Gemeinden übel behandelt und von ihren Bischöfen im Stich gelassen zu werden. Dutzende suchen Zuflucht bei den Gewerkschaften. Einer zieht sogar vor Gericht. Wie schlimm ist die Situation in englischen Gemeinden wirklich? Die Gewerkschaft sagt, Pastoren würden zunehmend eingeschüchtert. Erst wurden ihm, berichtet er, die Reifen aufgeschlitzt. Dann sei der Hund auf mysteriöse Weise verendet. weiter geht es hier…                        Foto: A. Meissner Wenn Priester gemobbt und von ihren Bischöfen in Stich gelassen werden weiterlesen

Einfrieren für immer

Das ewige Leben als Riesengeschäft. Zu Besuch bei Menschen, die sich auf die Unsterblichkeit vorbereiten. Für Sylvia Sinclair begann alles mit dem Tod Queen Marys 1953. In einem Bungalow in Peacehaven an der Ostküste der südenglischen Grafschaft Sussex planen ein 72-jähriger Mann und seine 62 Jahre alte Frau ihre Zukunft. Sie sprechen dabei nicht über morbide Dinge wie den Tod, denn für die beiden gibt es ihn nicht. Wenn sie aufhören werden zu atmen, gehen sie in ein Stadium über, in dem ihre Beseeltheit aufgehoben ist. Sie werden bei Minus 200 Grad Celsius in einem großen Behälter mit flüssigem Stickstoff … Einfrieren für immer weiterlesen

Lohnt sich Beten für die Firma?

In dem weltweit aigierenden Unternehmen gibt es am Hauptstandort seit Jahren Gebetsgruppen von Mitarbeitern, die sich wöchentlich treffen, um für ihre Chefs zu beten. Und da besonders für die Geschäftsführung, die ja unter einer ganz besonderen Verantwortung für finanzielle Erfolge, aber auch sozialer Verantwortung stehen. Beides klafft manchmal auseinander, aber die Beter denken und glauben, dass Gott auch da immer wieder Wunder tun kann… weiter geht es hier… Foto: Karin Jung/pixelio.de Lohnt sich Beten für die Firma? weiterlesen

Spenden für Haiti: Vorsicht vor schwarzen Schafen

Die Katastrophenhilfe in Haiti braucht dringend finanzielle Unterstützung. Wer helfen will, sollte aber vorsichtig sein – längst nicht alle Spendenaufrufe sind seriös. Nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti sind die internationalen Hilforganisationen vor Ort und kümmern sich um die Versorgung der Menschen des Karibikstaats. Für ihre Arbeit sind die Teams auf Spendengelder angewiesen. Doch wer für die Erdbebenopfer in Haiti spenden will, sollte auf die Seriösität des Hilfeaufrufs achten. > mehr. Sehen Sie auch: > Fotostrecke – Chaos und Tod > Überblick: Erdbeben in Haiti foto:united nations photo,flickr.com Spenden für Haiti: Vorsicht vor schwarzen Schafen weiterlesen

Eine Kritik und ihre Folgen – Käßmann und der Afghanistan-Einsatz

Dass die Kirche die Politik aufmischen kann und dass der innere Konflikt bei den Grünen vertieft werden konnte, das ist wirklich einmal eine erfreuliche Nachricht. Die Folgen von Margot Käßmanns Weihnachtspredigt sind erstaunlich. Anfang der Woche hat es ein Treffen zwischen ihr und Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg gegeben, vorher kam Ralf Fücks, der Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, unter Druck, weil er die Predigt kritisiert hatte und eine Fülle grüner Funktionsträger in einem Offenen Brief widersprachen, einige auch seinen Rücktritt forderten. Alles hatte aber damit angefangen, dass Käßmann von zahlreichen Politikern harsch kritisiert worden war. Und noch im jüngsten Spiegel wirft ihr der … Eine Kritik und ihre Folgen – Käßmann und der Afghanistan-Einsatz weiterlesen

Afghanistan: Katholischer Bischof findet die evangelische Sicht „radikal“

Afghanistan-Debatte – In Deutschland zeichnet sich ein neuer ökumenischer Dissens ab. Der katholische Bischof Franz-Josef Overbeck hält der EKD in der Afghanistan-Frage „radikale Schlussfolgerungen“ vor. Er meint, allein die Militärs und die Politiker hätten Einblick in die Lage vor Ort, deshalb müsse man ihnen allein überlassen, wie sie dort entscheiden. Die Kirchen hätten hier nichts mitzureden. Diese Meinung kann man recht kritisch sehen, kann sie doch leicht mißverstanden werden dergestalt, dass die Kirchen besser schweigen sollten, wenn sie Politikern oder Militärs im Weg stehen. Eine recht bequeme Position. > mehr. foto:picapp.com Afghanistan: Katholischer Bischof findet die evangelische Sicht „radikal“ weiterlesen

Afghanistan: Käßmann bleibt bei ihrer Position

Auch nach dem Treffen mit Verteidigungsminister Guttenberg bleibt die EKD-Vorsitzende Margot Käßmann dabei: „Nichts ist gut in Afghanistan„. Sie fordert weiterhin, dass friedliche Lösungen Vorrang haben vor militärischen und ist der Meinung, dass die militärische Perspektive derzeit zu sehr im Vordergrund steht. Eine Position, der man sich sicherlich anschließen kann. > mehr. Lesen Sie auch: > Afghanistan: Käßmann betont Vorrang für zivile Hilfe foto : picapp.com Afghanistan: Käßmann bleibt bei ihrer Position weiterlesen

Begrüssung auf pandoraisch

Ich habe kürzlich den Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ gesehen.

Nein, keine Angst – ich will ihn jetzt nicht verchristlichen und die Parallelen zum Glauben aufzeigen. Manchmal wird in solche Vergleiche mehr hineininterpretiert, als der Regisseur wirklich vermitteln wollte.

Aber einfach interessant war, wie Jake Sully in seinem Avatar Neytiri, die Tochter des Na’vi-Häuptlings Eytukan kennen- und später liebenlernt. Wenn er begrüsst wurde, sagte Neytiri:

„Ich sehe dich!“

Und Jake antwortet mit demselben Satz: „Ich sehe dich (auch)!“ „Begrüssung auf pandoraisch“ weiterlesen

Immer bist Du der Bestimmer ! (Willy Astor live)

Kennen Sie das ? Immer Ihr Mann, Ihre Frau, Ihr Chef: Immer der Bestimmer ?

Klar. Kennen wir alle. Hier sehen Sie ein recht originelles Lied des bekannten Kabarettisten Willy Astor. Und lassen Sie sich nicht auf die Füsse treten: gleich in der zweiten Strophe geht es um Jesus und Judas. Aber das ist eigentlich nicht der Grund, weshalb der Song hier erscheint, nicht blasphemisch gemeint, auch von dem Sänger wohl nicht. Grund, weshalb das hier erscheint, ist zweierlei: es ist orginell zum einen, zumal die erste Strophe beleuchtet, wie es wohl bei den Merkels (ja, unserer Bundeskanzlerin) daheim so vor sich geht. Und zum anderen: „Immer bist Du der Bestimmer ! (Willy Astor live)“ weiterlesen

Der Mann, der ein Jahr nichts kaufte

Ein Brite hat es versucht – Mark Boyle: Ein Jahr nicht an der normalen Konsumwelt teilzunehmen. Zahnpasta selber hergestellt, Plumpsklo und dafür kein Toilettenpapier, anstelle mit dem Bus mit Fahrrad gefahren und vieles mehr. Was er in diesem Jahr erlebte, schildert ein Interview. Hier weiterlesen… Foto: A. Meissner Der Mann, der ein Jahr nichts kaufte weiterlesen

Immer mehr von Dir (Musik-Video)

Immer mehr von dir, immer mehr,
immer mehr sein wie du, immer mehr.
Immer mehr deine Worte verstehen,
deine Werke tun,
oh Herr, immer mehr.

„Immer mehr von Dir (Musik-Video)“ weiterlesen

Muslime sind wichtige Verbündete

Das Profiling gewöhnlicher Muslime an den Flughäfen bedeutet Schikanen gegen all jene, deren Unterstützung wir brauchen, um al-Qaida in Schach zu halten. Es ist wieder einmal dasselbe Spiel. Wieder ein vereitelter terroristischer Anschlag und wieder benutzen ihn amerikanischen Ideologen, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen, als die dringend benötigte Entschuldigung um die Eröffnung „neuer Fronten“ im „Kampf gegen den Terror“ zu fordern, darunter das gezielte Profiling von Muslimen an Flughäfen. Tut mir Leid, aber diese Denke ist falsch, fehlerhaft, und sie wird alles nur noch schlimmer machen.> mehr. Lesen Sie auch: > Herr Präsident, Krieg ist nicht Frieden > Obamas nobles Wortgefecht foto: radionederlandwereldomroep,flickr.com Muslime sind wichtige Verbündete weiterlesen

Mut von der Kanzel

Das Kanzelwort von Bischöfin Margot Käßmann zum Neuen Jahr verlangt im Blick auf Afghanistan zu Recht weniger militärische Tapferkeit und mehr zivilen Mut. Nachdem ich die Neujahrspredigt von Margot Käßmann in Gänze gehört habe, ist meine Empörung über die Empörten – vom Christdemokraten Wolfgang Schäuble bis zum Grünen Ralf Fücks – grenzenlos. > mehr. foto: picapp.com Mut von der Kanzel weiterlesen

Deutsche Muslime verurteilen Mordanschlag in Ägypten

Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) zeigte sich entsetzt über den Anschlag auf Christen nach einer koptischen Weihnachtsmesse im ägyptischen Nag Hammadi. „Übergriffe wegen Andersgläubigkeit finden in keiner Religion eine Berechtigung“, erklärte KRM-Sprecher Bekir Alboga am Freitag in Köln. „Der Islam schreibt vor, die Würde aller Menschen zu achten und zu schützen und für die Bewahrung und Gewährung der Religionsfreiheit überall auf der Welt einzutreten“, erklärte Alboga. Übergriffe und Anschläge unter Missbrauch der Religion seien inakzeptabel und aufs Schärfste zu verurteilen. > mehr. foto: picapp.com: Bekir Alboga. Deutsche Muslime verurteilen Mordanschlag in Ägypten weiterlesen

Stöme lebendigen Wassers (Musik-Video)

Oh Herr, gieße Ströme des lebendigen Wassers aus,
Oh Herr, über uns.
Oh Herr, gieße neu die Kraft des heiligen Geistes aus,
Oh Herr, über uns.
Sieh unser dürres Land,
Hör unser Schreien, nur Deine Starke Hand,
Kann uns befreien,
Laß Wasser fließen Herr, von Deinem Thron.
Gieß aus in unser Land, den Lebensstrom. „Stöme lebendigen Wassers (Musik-Video)“ weiterlesen

Leben aus der Quelle (Music-Video)

Leben aus der Quelle,
Leben nur aus dir,
Leben aus der Quelle des Lebens. (2x)

Und du erforscht mich, veränderst mein Denken,
nur noch aus dir will ich leben, oh Herr. (2x)
Leben aus der Quelle… „Leben aus der Quelle (Music-Video)“ weiterlesen

Die Welt ohne Urknall

Bereits seit 40 Jahren sammelt der Astronom Halton Arp Indizien gegen die Urknalltheorie. Nach dieser soll das gesamte Universum aus einem unendlich kleinen Punkt mit einem Schlag spontan entstanden sein. Zuerst wurde er von seinen Kollegen gefeiert, aber mit der Zeit wurde er zur größten Nervensäge der Astronomie. Für die Wissenschaft aber sind Menschen wie er unentbehrlich. Aus theologischer Sicht ist es allerdings weniger wichtig, wie genau das Universum in Existenz kam – wichtiger ist die Frage, welche Kraft dies veranlasste. Dennoch sind auch hier die naturwissenschaftlichen Ansichten aus fächerübergreifender Sicht sehr interessant.  > mehr. foto:vidiot,flickr.com Die Welt ohne Urknall weiterlesen

Bitte jetzt in der Nase bohren

So bittet Sie Herr Wurm. Erwin Wurm. Seines Zeichens Künstler.

Der Österreicher belustigt und provoziert mit seinen skurrilen Skulpturen. Derzeit kann man in München noch bis Ende Januar sein bisheriges Schaffen bewundern. Wir haben Ihnen hier einige Videos und Artikel zusammengestellt. „Bitte jetzt in der Nase bohren“ weiterlesen

Yes, we can kill

Barack Obama weicht dem Terror so wenig wie sein Vorgänger Bush. Nur wirft er die Moral dabei nicht völlig über Bord. Barack Obama war noch nicht im Weißen Haus angekommen, da musste er sich schon des Vorwurfs erwehren, in Fragen der nationalen Sicherheit zu unerfahren, zu liberal, zu weich zu sein. Nichts fürchteten er und seine Berater mehr als einen Terroranschlag. Denn der hätte noch im Wahlkampf viele Amerikaner in die Arme des kriegserprobten Konkurrenten John McCain getrieben. Deshalb ummauerte sich Obama vom ersten Moment an mit krisengestählten Beratern und berief als Präsident unverzüglich ein namhaftes Sicherheitsteam. > mehr. foto:picapp.com Yes, we can kill weiterlesen

Sind Sie eigentlich ein ‚Krieger des Lichts‘ ? – (Silbermond live)

MTV Europe Music Awards 2009 - Show

Der Begriff ist ja heute nicht sehr populär. Man denkt bei „Krieger“ schnell an Radikale jeglicher Couleur, man denkt an Kriege im Großen. Aber was ist denn ein Krieger des Lichts ?

Es geht bei diesem Song nicht um Krieg, sondern darum, mit seinem größten Feind zu ringen: mit sich selbst. Die größte Waffe dieses Kriegers ist sein Herz, seine Menschlichkeit, und wenn er die entdeckt, dann kämpft er für das Licht, für das,was die Welt besser macht. Für das Verbindende zwischen Menschen und Nationen. Für das Verbindende zwischen Familien und Feinden. Er hat keine Waffen, die töten oder verletzen können, im Gegenteil. Er kämpft mit Güte und Nachsicht, mit Liebe und Mitmenschlichkeit. Sind Sie nun ein Krieger des Lichts ? Überprüfen Sie es gleich einmal: „Sind Sie eigentlich ein ‚Krieger des Lichts‘ ? – (Silbermond live)“ weiterlesen

Antisemiten und Islamfeinde: Hetzer mit Parallelen

Außenansicht von Wolfgang Benz. Antisemiten des 19. Jahrhunderts und manche „Islamkritiker“ des 21. Jahrhunderts arbeiten mit ähnlichen Mitteln an ihrem Feindbild. Das Feindbild „Westen“ im arabischen Kulturkreis wird von Populisten im Westen mit dem Feindbild „Islam“ erwidert. Es folgt den gleichen Konstruktionsprinzipien. Feindbilder bedienen verbreitete Sehnsüchte nach schlichter Welterklärung, die durch rigorose Unterscheidung von Gut (das immer für das Eigene steht) und Böse (das stets das Fremde verkörpert) sowie darauf basierender Ausgrenzung und Schuldzuweisung zu gewinnen ist. Feindbilder, die eine solche Welt beschwören, lindern politische und soziale Frustrationen und heben das Selbstgefühl. > mehr. foto: picapp.com Antisemiten und Islamfeinde: Hetzer mit Parallelen weiterlesen

Allah, der Gott aller

Todesurteil für einen Konvertiten? Der Koran bestraft niemanden, der vom muslimischen Glauben abfällt. – Der Koran ist ein kompliziertes Buch, es nützt gar nichts, dies zu leugnen. Man wird an vielen Stellen Gebete entdecken, die wunderbar zeitlos sind, und Verse, so innig, dicht und schön wie Sternenfunkeln. Dann treten unvermutet Dschinnen und zauberische »Knotenanbläserinnen« auf, wie sie den altarabischen Kosmos bevölkern. Gott selbst zeigt sich mal milde und ruft zu Milde auf, dann wieder kündet er gut alttestamentarisch vom Verderben; doch selbst von den größten Katastrophen wird in Suren mit Titeln wie oder, noch kleinteiliger, erzählt. Von fraglichem Wert also … Allah, der Gott aller weiterlesen

2010: Willkommen in Orwells Welt

Von John Pilger. In „1984” beschrieb George Orwell einen Superstaat namens Oceania, dessen Kriegssprache Lügen aufbaute, die „in die Geschichte eingingen und zur Wahrheit wurden. ‚Wer die Vergangenheit beherrscht,’ so der Leitspruch der Partei, ‚beherrscht die Zukunft; wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit.’“ Barack Obama ist der Führer eines zeitgenössischen Oceania. In zwei Reden am Ende des Jahrzehnts beteuerte der Friedensnobelpreisträger, dass Frieden nicht länger Frieden ist, sondern ein anhaltender Krieg, der „sehr wohl über Afghanistan und Pakistan hinaus reicht“ zu „unordentlichen Regionen und diffusen Feinden.“ Er bezeichnete das als „globale Sicherheit“ und > mehr. foto:SYDNEY, AUSTRALIA – NOVEMBER … 2010: Willkommen in Orwells Welt weiterlesen

Rückblick:Sylvester 2010 in München, Theresienwiese

Wer noch einmal den Sylvesterabend revuepassieren lassen will, ist hier richtig. Es war ein großes Spektakel auf der münchner Theresienwiese, wo im Herbst das Oktoberfest / die Wiesn stattfindet, und derzeit das Tollwood-Festival. Hier gibt es einen Film, der schön nacherleben lässt, wie in München das neue Jahrzehnt begrüßt wurde. Ja, klar…man könnte das Geld auch spenden und sich richtig schlecht fühlen, wenn man soviel Zeug in die Luft verpulvert. Vielleicht hat es auch etwas mit der Wirtschaftskrise zu tun, dass die Menschen recht ausgelassen feierten – der Krise zum Trotz. Und in der Tat:vielleicht ist sie damit dann bereits ein Stück überwunden. Denn „Rückblick:Sylvester 2010 in München, Theresienwiese“ weiterlesen

Neujahrsgruß

Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. – Gedanken zur Jahreslosung 2010 von Margot Käßmann. Ein Wort hat Konjunktur – auch zum Jahreswechsel von 2009 in 2010: Krise. Finanzmarktkrise, Medienkrise, Wirtschaftskrise, Sinnkrise, Wertekrise, Institutionenkrise, Politikkrise, Rentenkrise – Begriffe, die sich in jeder Ausgabe einer Tageszeitung finden und die bei den großen Wochenmagazinen gern mal auf dem Titel stehen: „Warum nach der Jahrhundertkrise schon die nächste droht“ titelte das Wochenmagazin „Der Spiegel“ im November des zu Ende gegangenen Jahres.> mehr. foto: wikicommons,wikipedia.de Neujahrsgruß weiterlesen

Und das Licht leutet in der Finsternis (VIDEO)

Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt. (altgriech.:και εκαλεσεν ο θεος το φως ημεραν και το σκοτος εκαλεσεν νυκτα και εγενετο εσπερα και εγενετο πρωι ημερα μια.) Joh 1,5.
Sehen Sie hier eine moderne Interpretation über das Licht, das in der Dunkelheit scheint. Das Video heißt „shine on“, am Ende des Artikels. Zuvor noch der theologische Bezug aus dem Johannesevangelium (1,5): „Und das Licht leutet in der Finsternis (VIDEO)“ weiterlesen

Top Ten der guten Vorsätze

Mal ehrlich: wollen Sie nicht auch mit dem Rauchen aufhören ? Die Arbeit wechseln ? Konflikte mit einem Schlag lösen ? Dass alles mit einem Schlag besser wird ? – Oh, vergessen Sie es, Sie setzen sich damit nur unnötig unter Druck. Viel wichtiger als die großen Veränderungen, die mit einem Schlag eintreten sollen, sind die kleinen. Wenn Sie aufhören wollen, zu rauchen, dann machen Sie es doch vielleicht so: inhalieren Sie nicht mehr, sondern paffen Sie nur. Ein erster Schritt, der auch nicht allzu schwer fällt. Oder: „Top Ten der guten Vorsätze“ weiterlesen