No limit!

Sie stand am Kaffeeautomaten. Wie immer gut gestylt. Und hatte zu ihrem Typ passende Kleidung an.

Ein Kollege spricht sie an: „Hi, du siehst ja wieder adrett aus!“

„Danke fürs Kompliment! Aber das mit dem chic Anziehen ist zur Zeit einfacher als auch schon. Mein Mann hat mich letztens ein Wochende ausgeführt und ist dort mit mir shoppen gegangen. No limit, hat er zu mir gesagt. Und das hört man als Frau ja gerne!“, sprach sie und schmunzelte…

No limit! Bezogen aufs Einkaufen – wer wünscht sich als Frau nicht so eine Zusage? Um dann mal nach Herzenslust zu wühlen und zu wählen und dabei vor allem nicht ständig auf Preisschilder zu schielen!

No limit! Das wünschen sich auch Männer. Vielleicht nicht so sehr wegen neuer Klamotten, aber schon wegen neuer Soft- oder Hardware. Oder anderen technischer Spielereien…

No limit! Das wünschen sich Kinder vom Zeitkonto ihrer Eltern. Nicht nur im Advent oder zu Weihnachten. Und sie können sehr gut verzichten auf solche Aussagen wie: „Jetzt nicht. Später wieder. Nerv doch nicht schon wieder! Und wo bleibe ich?“

No limit! Das wäre aber auch ein sehr gutes Argument, wenn es um Beziehungen geht und womit man diese anfüllt. Zum Beispiel mit grenzenloser Liebe und Verständnis für den Anderen. Aber da gerät man schnell an Grenzen. In Stresssituationen, in alten Verletzungen, in neuem Mobbing oder Bossing. Auch ausserhalb oder innerhalb von Gemeinden. Familien. Firmen.

No limit! Einer hats vorgemacht. Einer hats gewährt. Einer steht zu dieser Aussage:

„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ (Johannes 3,16)

[Originalpost]

Foto: A. Meissner