Minarett-Streit: Fürchtet Euch nicht !

Mit Hetze gegen den Islam und die Muslime gewinnen Rechtspopulisten nun, was Rechtsextreme lange vergeblich suchten: Unterstützung von politisch Unverdächtigen.

Man muss kein Prophet sein um voraussagen zu können, dass der Kampf gegen Moscheebauten, „Ehrenmorde“ und die „Islamisierung“ Deutschlands bzw. Europas künftig ein Hauptagitationsfeld für rechtsextreme beziehungsweise -populistische Gruppierungen bilden wird. Dafür dürfte die Schweizer Volksentscheidung über eine Verbot von Minarettbauten gesorgt haben. Es beweist, dass der Rechtsextremismus sich modernisiert hat. > mehr.

Sehen Sie auch:
> Was geschah wirklich am 9/11 ? – (VIDEO)
foto:hadi fooladi,flickr.com

37 Kommentare Gib deinen ab

  1. theolounge sagt:

    Wir als An ge hö ri ge von Free Minds füh len uns durch das Schwei zer Volks­ab stim men nicht aus ge grenzt und be droht, weil die ge for der ten Mo sche­en mit Mi na ret ten ganz of fen sicht lich un se rer mo der nen, of fe nen und de­mo kra ti schen Re form be we gung im Islam wi der spre chen und sie sogar aktiv ver hin dern.

    http://freeminds.blogsport.de/2009/12/12/minaretten-berechtigte-kritik-gleich-islamophobie/

  2. Mailin sagt:

    Ich finde das ziehmlich scheinheilig. Es gab eine Wahl und weil das Ergebnis nicht gefällt, wird jetzt darüber debattiert, ob diese Wahl „richtig“ war. Wenn es von vornherein nicht darum ging, dass die Mehrheit (!) des Volkes entscheidet, ob sie Minarette will ODER NICHT (!), dann hätte man diese Wahl garnicht durchführen dürfen. Bei einer Wahl muss man jedes Urteil des Volkes würdigen, auch wenn es nicht gefällt.
    Wer diese Entscheidung der Schweizer anzweifelt, muss gleichzeitig die direkte Demokratie anzweifeln, weil nun mal (subjektive) Menschen wählen und nicht Moralapostel.
    Ich erkenne am Urteil gegen die Minarette nichts verwerfliches, sondern: Ein Volk wurde gefragt und es hat geantwortet, ohne sich rechtfertigen zu müssen. Und nun, die Furcht (ich meine ja immer noch, dass es auch etwas mit der Ästhetik zu tun haben könnte) kommt auch irgendwoher. Vielleicht wäre es schlauer, erstmal keine Minarette zu bauen und mehr in Dialog zu treten?

  3. theolounge sagt:

    Dialog ist sicher immer richtig und wichtig.

    Das andere ist die Frage, ob Direktwahl ein probates Mittel ist – oder ob Direktwahl nicht immer den Populisten Rückenwind gibt. Ich glaube letztes.

    Die Wahl, dass eine Volk angeblich keine Minarette will halte ich für recht kritisch. Vielleicht ist das Volk morgen der Meinung, es mag keine Juden im Land. Oder keine Moslems. Drum finde ich, dass solche Direktwahlen große Gefahren bergen. Es braucht dann nur ein paar Demagogen und schon sind radikalen Änderungen Tür und Tor geöffnet – die die Mehrheit aber womöglich doch gar nicht so möchte.

  4. theolounge sagt:

    …und Minarette können durchaus ästhetisch sein. Und Kirchtürme können durchaus häßlich sein. Und umgekehrt natürlich auch.

  5. Mailin sagt:

    Du solltest mal darauf achten, realistisch zu bleiben. Das, was du beschreibst, sind reine, DEINE(!) Vermutungen. U

  6. Mailin sagt:

    Sorry, hat sich irgendwie selbst abgeschickt. Auf jeden Fall denke ich, dass man keine Volksentscheide machen darf, wenn sie von VORNHEREIN (!) gegen das Grundgesetz widersprechen. Andererseits wird auch zumindest in Bayern viel mit Volksentscheiden beschlossen und das gab zumindest bis jetzt noch nie ein Problem. Vielleicht ist ja auch diese Wahl ein Seitenhieb an alle, die sich nicht beteiligt haben (wenn die Mehrheit das wirklich nicht so möchte) Drum finde ich den Volksentscheid erst mal gut. Weil Wahrheiten auf den Tisch kommen, die man als Politiker gerne ausblendet. Und jetzt haben wir eine Diskussion, die schon viel früher dran gewesen wäre, denke ich.

  7. theolounge sagt:

    Ich weiß nicht. Ich denke, Volksentscheide bergen einfach eine große Gefahr. Dass nämlich ein uninformiertes Volk irgendwelchen Demagogen in die Netze läuft und dann aufgewiegelt das nachplappert, was ihnen polemisch vorgeplappert wurde.

  8. theolounge sagt:

    Allerdings gibt es natürlich auch gute Seiten von Volksentscheiden. Aber die Gefahr, die ich eben beschrieben habe, schwingt eben auch immer mit.

  9. theolounge sagt:

    Muslime ziehen vor Europäischen Gerichtshof
    Beschränkt das Verbot des Minarett-Baus die Religionsfreiheit? Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wird sich mit dem Schweizer Votum beschäftigen müssen.
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-12/minarett-verbot-schweiz-klage

  10. Don Ralfo sagt:

    Wenn Christen in der Türkei ungehindert Kirchen bauen dürfen können wir uns vielleicht mal über die Religionsfreiheit der Moslems in Europa weiter unterhalten. Der Islam (selbst in seiner moderaten Form) ist eine dermaßen intolerante Religion, daß man ihr erst mit Toleranz begegnen kann, wenn er selbst dieselbe mal endlich gelernt hat.

  11. Mailin sagt:

    Das Problem ist, dass er (noch) sehr eng mit der Politik verbunden ist, was im Christentum ja auch mal so WAR.

  12. useibert sagt:

    @Don Ralfo: Ich finde gut, was Peter Aschoff zu diesem Thema schreibt: Goldene Missionsregel

  13. theolounge sagt:

    @useibert

    echt guter Link !

  14. Mailin sagt:

    Was würde Jesus heute sagen? Fakt ist: Wir wissen es nicht. Wir wissen, was er damals gesagt hat. Aber ob das so leicht auf die Minarettfrage übertragbar ist? Ich für mich denke, er hätte garnichts zu so einer unwichtigen Diskussion gesagt. Jesus war kein Politiker, sondern hat die Menschen in ihrem Herzen angesprochen. Er hat die Gesetze akzeptiert, mit dem Wissen, dass es letztlich nicht auf sie ankommen wird. „Gott schaut nicht auf die Person, sondern auf das Herz.“
    Gesetze sind immer schädlich, denke ich, je mehr sie werden, weil sie den Menschen in ihrer Freiheit berauben.
    Aber nun, Jesus schreibt nichts vor, auch nicht die Nächstenliebe – er bewirkt sie!! Er hat sich hinrichten lassen. Für uns. Das sind Maßstäbe, die keine, auch nicht die christliche Politik hat oder haben kann. Mit seinen Maßstäben bräuchte es gar keine Gesetze mehr. Und auch keine Regel, weil Regeln ihm grundsätzlich fremd sind. Soweit meine Meinung…

  15. theolounge sagt:

    @mailin

    Jesus setzt an Stelle der Gebote in komprimierter Form das Doppelte Liebesgebot, allerdings ist dies eine ethische Idealforderung, die man sicher nicht immer erfüllen kann.
    Auch die Seligpreisungen sind ethische Ideale, die man kaum erreichen kann. Dennoch sind es gute Handlungsziele.

    Jesus agierte – ob er das beabsichtigt hatte oder nicht – allerdings durchaus politisch. Die Priester im Tempel hatten das religiöse Monopol und damit verbunden auch einige finanzielle Vorteile. Sie bestimmten, wer in den Tempel durfte und wer nicht. Kranke und Arme wurden eher abgelehnt von ihnen.
    Gerade an diese Gruppe von Menschen wendete sich Jesus – eine große Zahl von Menschen. Und damit wurde er sehr politisch, weil er eine große Bewegung damit auslöste.
    Er zerstörte damit das religiöse Monopol der jüdischen Priester. Seine Botschaft hieß, dass jeder direkt Zugang zu Gott haben konnte, über ihn. Das entmachtete die Priester. Und das schaffte böses Blut. Den jüdischen Priestern war er somit ein Dorn im Auge, weil er sie entmachtete mit seinen Handlungen. Er bot direkten Gotteszugang an. Der Umweg über den Tempel war nicht mehr nötig.

    Ich vermute, dass er heute auch zu einigen politischen Themen etwas zu sagen hätte.

    Andere Religionen würde er wohl an ähnlichen Maßstäben messen, wie seine eigene jüdische Religion (er war ja Jude).

  16. Mailin sagt:

    Sein Fazit war also: Tempel sind nicht wichtig. (?)

  17. Mailin sagt:

    ps: Ich schreibe das nicht, um deine Argumentation zu widerlegen, sondern, weil man mit der Bibel nahezu alles beweisen und widerlegen kann. Es ist nicht gut, wenn wir die Bibel zum Gesetz pervertieren. Und auch nicht den Ausspruch Jesu.

  18. harey sagt:

    @Don Ralfo, Mailin

    Ich kann mir nich helfen, aber wenn Menschen in dieser Diskussion immer das Argument brignen „aber Christen duerfen in der Tuerkei auch keine Kirchtuerme bauen“ fällt einfach nur eines ein: Sippenhaft!

    Mit dieser Entscheidung werden in Europa lebende Muslime, ob tolerant oder radikal, fuer die Vergehen einiger ihrer Glaubensbrueder in anderen Ländern bestraft. Das ist meiner Meinung weder mit rechtstaatlichen Prinzipien noch mit Respekt oder Nächstenliebe vereinbar.

    Wieviel sind Menschenrecht denn noch wert wenn sie aufgehoben werden können weil irgendwo irgendwelche Staaten diese Menschenrechte nicht achten?

  19. Mailin sagt:

    Ich jedenfalls habe das Argument nicht gebracht. Trotzdem: Ich denke, hier geh es mehr um Politik als um Glaube. Und jetzt tut mal keiner so, als ob die Demokratie rein christlich wäre. Wir hatten Jahrhunderte ein wirklich christliches Land, Jahrhunderte voller Kriege. Der Grund, warum die Schweiz keine Minarette will, liegt sicher nicht an der Angst, im Gegenteil: Schon mal daran gedacht, dass sie so die Zielscheibe der Islamisten werden könnte? Nein, ich denke immer noch, die Schweiz ist einfach konservativ, eng mit ihrer Tradition verbunden. Es gibt, denke ich, um einiges schlimmere Unterdrückung als das Verbot der Minarette in der Schweiz. Das ist für mich nicht mehr als eine Art von Gebäude, die nicht gebaut werden dürfen. Lächerlich.

  20. Mailin sagt:

    Ich meinte natürlich um einiges schlimmere Unterdrückung in Europa (zB Schweiz, Deutschland etc.)

  21. theolounge sagt:

    Aber warum Minarette verbieten ? Man kann dann auch schnell auf die Idee kommen, Kirchtürme zu verbieten….

  22. Mailin sagt:

    Warum Minarette verbieten? Aus kulturellen / politischen Gründen, nicht aus religiösen.
    Kirchtürme verbieten? Wer baut heute noch Kirchtürme?
    Wie gesagt bin ich aber grundsätzlich eher gegen Gesetze, eine regionale Auseinandersetzung würde ich da vorziehen. Dennoch, kannst du es denn garnicht verstehen, dass man gerne seinen nationalen Typus bewahren will anstatt Einheitsbrei überall auf der Welt, so nach dem Motto: Wo man auch Urlaub macht, überall sieht es gleich aus?
    Diese Art von Globalisierung ist es, die ich eher kritisch sehe.

  23. theolounge sagt:

    Also ich mag die Vielfalt. Aber ich denke, es ist gar keine Frage, ob wir die Vielfalt mögen oder nicht. Es ist die globalisierte Welt, die die Vielfalt in allen Ländern fördert.
    Es ist anachronistisch, wenn man denkt, man könnte diese Entwicklung aufhalten, denke ich.
    Ich denke, in ein paar Jahrzehnten stellt sich diese Frage gar nicht mehr. Dann wird man sich ohnehin damit arrangieren müssen, dass es fast überall auf der Welt ganz unterschiedliche Lebensentwürfe gibt, die sicher auch fast alle ihre Berechtigung haben.

  24. Mailin sagt:

    Nein, die wird es wenn, was ich nicht wirklich glaube, in Europa geben. Aber wie gesagt: daran zweifle ich, weil man Entwicklung nie voraussehen kann. Ich weiß ehrlich nicht was passiert. Aber ich finde, es hat durchaus seine Rechtfertigung, Kultur

  25. Mailin sagt:

    … bewahren zu wollen.

  26. Don Ralfo sagt:

    Harey schrieb:
    Wieviel sind Menschenrecht denn noch wert wenn sie aufgehoben werden können weil irgendwo irgendwelche Staaten diese Menschenrechte nicht achten?
    Ich denke nicht, daß es ein allgemeines unantastbares „Menschenrecht“ ist überall wo man möchte einen Gebetsturm zu errichten (und eventuell auch noch die Nachbarn mit einem lauten plärrenden Singsang um 6:00 Uhr früh zu belästigen)
    Es geht hier doch wohl mehr um das Bebauungsrecht 😉

  27. harey sagt:

    Dann solltest du dich auch aber nicht beschweren wenn Christen in der Tuerkei keine Tuermchen bauen duerfen: Bebauungsrecht! Und dann dieses Glockengeläut… 😉

  28. harey sagt:

    Und natuerlich gibt es kein Menschenrecht Tuermchen zu bauen, aber das Menschenrecht der Religionsfreiheit besagt dass niemand wegen seiner Religion diskriminiert werden darf. Und ich weiss nicht so ganz wie man ein Gesetz dass Menschen einer gewissen Religion erlaubt Tuermchen zu bauen es Menschen einer anderen Religion aber verbietet nicht als Diskrimierung fuer die zweite Gruppe von Menschen verstehen kann.

  29. donralfo sagt:

    @harey: Also darüber beschwere ich mich auch gar nicht! Ist mir relativ wurscht. Allerdings beschwere ich mich über tatsächliche Menschenrechtsverletzungen, Folter und verhinderte Religionsfreiheit in der Türkei! Und das gilt nicht nur für die Minderheit der Christen dort.

  30. donralfo sagt:

    Harey schrieb:

    Und ich weiss nicht so ganz wie man ein Gesetz dass Menschen einer gewissen Religion erlaubt Tuermchen zu bauen es Menschen einer anderen Religion aber verbietet nicht als Diskrimierung fuer die zweite Gruppe von Menschen verstehen kann.

    Also ich verstehe das durchaus als Diskriminierung 😉
    (auch wenn heutzutage eher keine Kirchtürme mehr neu gebaut sondern verscherbelt werden.) Die stehen meistens ja schon länger da. Manche sagen sogar, das sei ein Kulturgut.

  31. theolounge sagt:

    @mailin

    Ja, ich finde auch, dass man seine Kultur bewahren sollte. Aber ich sehe sie nicht dadurch gefährdet, dass eine muslimische Minderheit in Europa ein paar Moscheen hat. Ich denke, sie entwickeln dadurch ihre eigene Kultur auch weiter, ein europäischer, aufgeklärter Islam. Das ergibt eine neue Kultur.
    Kultur ist auch immer im Fluss, denke ich. Auch die christlich abendländische entwickelt sich dauernd weiter. Ängstliches Festhalten allein wird nichts bringen, denke ich, sondern man muss in der Entwicklung mitgehen.
    Und wenn eine andere Religion hier etwas fussfassen sollte, dann kann man dadurch klarer die eigene erkennen.

  32. theolounge sagt:

    …also indem man sieht, das ist unsere Religion, das ist eine andere Religion, man kann dann deutlicher sehen, was das ist, was die eigene Religion ausmacht.

    Aber deswegen braucht man keine Panik vor einer anderen Religion haben, wenn sie friedlich praktiziert wird, denke ich.

  33. Mailin sagt:

    Ich war immer schon für den Dialog der Religionen, sogar schon, bevor ich Christ war, aber sie ist nur ein sehr kleiner Teil der Kultur, denke ich. Was ich meine, ist die Kultur. Und nun, gegen Vielfalt bin ich nicht, aber gegen ein Chaos. Darum auch lieber regionale Entscheidungen. Wenn ein Minarett passend in das Stadtbild hineingebaut wird, finde ich das okee.
    Interessant fände ich auch wirklich mal, wie einfach es wäre, rein theoretisch, Kirchtürme mit lauten Glocken zu bauen (auch, wenn das keiner tut). Unsere Kirchen sind zum allergroßen Teil nicht in der Demokratie entstanden. Und auch die Minarette nicht.

  34. theolounge sagt:

    @mailin

    Kultur kann ganz unterschiedliches meinen: http://de.wikipedia.org/wiki/Kultur

    Ja, ein Minarett sollte sich sicher irgendwie schon ins Stadtbild einfügen, das gilt ja auch für alle anderen Bauvorhaben. Nur sie generell zu verbieten ist nicht so der Weisheit letzter Schluss.

  35. Don Ralfo sagt:

    Faktum berichtet:

    Imam: Minarette sind nicht wesentlich für den Islam

    (22. Dezember 2009/tl.) – Das Schweizer Votum gegen den Bau von Minaretten beleidigt nach den Worten des britischen islamischen Gelehrten Taj Hargey weder den Islam noch schränkt es die religiösen Rechte von Schweizer Muslimen ein.

    Dass die Schweizer sich mit deutlicher Mehrheit in einer demokratischen Abstimmung gegen den Bau von Minaretten gewandt haben, gilt vielen europäischen Politikern – und den meisten schweizerischen und deutschen Zeitungskolumnisten – als ein grosses Ärgernis. Damit werde die freie Religionsausübung behindert. Jetzt hat einer der wichtigsten islamischen Gelehrten Grossbritanniens in einem Kommentar für die „Times“ erklärt, dass Minarette kein notwendiger Teil des Islam seien.

    Das Schweizer Referendum zum Verbot von Minaretten beeinträchtigt nicht die religiöse Freiheit der Schweizer Muslime. Das schreibt Taj Hargey, der Vorsitzende des „Muslimischen Bildungszentrum Oxford“ und Imam der „Summertown Islamic Congregation“ in Oxford in einem Gastbeitrag für die „Times“. Muslime, die in der Schweiz oder anderswo in Europa leben, sollten nicht etwas Kulturelles mit einem Glaubensbekenntnis verwechseln, so der Imam.

    Er empfiehlt den Schweizer Muslimen einen Islam zu praktizieren, der in der Gesellschaft gründet, in der sie leben. Die Schweizer Muslime sollten jetzt keine „Opfermentalität“ entwickeln. Sie müssten der „giftigen Radikalisierung“ ihres Glaubens, die von ausserhalb importiert werde, widerstehen, schreibt der Imam.

    Jetzt hätten die Schweizer Muslime die Chance, die Verbindungen zu der vorherrschenden Theologie aus dem Osten – gemeint ist die in Saudi Arabien gelehrte und von dort exportierte radikale wahabitische Theologie – zu beenden und einen untadeligen muslimischen Glauben zu erneuern.

  36. theolounge sagt:

    Ach, ist von Charlys Blog. Ja, ganz interessant.
    Aber eigentlich ist es doch egal, ob hier ein paar Minarette rumstehen. Die Hauptsache ist die Entwicklung eines Islam, der sich den Anforderungen der modernen Welt stellt und zb manches aus der Scharia nicht als verbindlich sieht, sondern als zeitgebunden. Also ein moderner Islam. Der kann dann gern auch Minarette bauen wegen mir.

Kommentar verfassen...(Kommentare, die Links enthalten, müssen auf Freischaltung warten)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.