Pfingsten – Geburtsstunde der Kirche

flames cayusaSeine theologischen Eckpfeiler sind die Entsendung des Heiligen Geistes an die Apostel, wie sie in der Apostelgeschichte (Kapitel 2) des Neuen Testaments beschrieben ist (… und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen …), und die offizielle Gründung der Kirche. Das Pfingstfest entstand aus dem jüdischen Schawuot (Wochenfest). Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt. > mehr.

Bild: cayusa,flickr.com

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  1. Ein Beitrag des Religionswissenschaftlers Dr. Blume unter „Chronologs“ über die jetzt an Pfingsten beginnende Buswerbung der naturalisitischen Atheisten hat mich zu den folgenden Überlegungen veranlasst:

    (Man mag mich für besoffen halten. Doch die Notwendigkeit von Kirche bzw. eines gemeinsamem Kultes – nicht nur für die von der Religionswissenschaft gezählte Geburtenrate – lasse ich mir dort erklären, wo man Buse gegen den alten Gottesbegriff ins Rennen schickt. Auch den Grund, um den es im christlichen Glauben geht – den Logos, die schöpferische Vernunft als kosmisches Geschehen, natürliche kreative Vernünftigkeit und den gemeinsamen Lebenssinn – bringen uns heute Evolutionswissenschafter bei, bestätigen damit letztlich das, um was es im NT geht, auch im AT Wort, Weisheit… genannt wird: Jesus lebt wirklich, die banalen Glaubensbilder verhindern seine Wahrnehmung.)

    Hallo Herr Dr. Blume,

    über den Nutzen von Religion brauchen wir nicht zu diskutieren. Sie wissen, dass ich jetzt wahrscheinlich noch schlafen würde, wenn nicht davon ausginge, dass der Nutzen eines gemeinsamen schöpferischen Bewusstseins, Lebenssinnes bzw. diesen umsetzenden Kultes nur in der nachzählbaren besseren Geburtenrate bei Religiösen liegt. Vielmehr lasse ich mir von atheistisch-naturalistischen Hedonisten, die auf evolutinonswissenschaftliche Weise argumentieren erklären, warum geistbegabte bzw. selbstbewusst vorausschauende Wesen einen zeitgemäßen gemeinsamen Kult brauchen, der ihrer Kultur entspricht, diesen kreativ weiterbaut, um sich im Sinne der Evolution zu verhalten, gemeinsam Zukunft zu optimieren, statt weiter ökologisch und jetzt auch noch ökonomisch zu vernichten.

    Doch nachdem was gerade heute an Pfingsten wieder im Namen des „Heiligen Geistes“, der auf kreative Weise die Gegensätze vereinenden und in der frühen Kirche einen gemeinsamen Verstand bewirkenden Kraft, oftmals vom Stapel gelassen wird, kann ich die Buswerbung nur gut verstehen.

    Wenn (oder m.E. nachdem) es eine im Monotheismus heute Gott genannte kreative=schöpferische Wirklichkeit in aller kosmischen und geschichtlichen Weltwirklichkeit gibt, die sich – bzw. deren ewiges Wort – immer wieder zeitgemäß verständlich ist, dann geschieht die Buswerbung möglicherweise nicht nur in Sinne dieses Gottes, sondern dem des laut NT von ihm ausgehenden Heiligen (versöhnenden, kreaiven, gemeisamen Verstand bewirkenden) Geistes.

    Ich würde nicht so weit gehen, die heutige Kirchen-Kollekte für Benzin erheben zu wollen, damit der Bus die Selbstzufriedenheit des heutigen Geistes stört.

    Doch wer sich nicht im alten Glauben ertränkt, sondern aufgeklärt die heutige Glaubenssitutation analysiert, incl. der neue buchstabenfundamentalistiche Religiösität und des dagegen haltende neuen naturalistisch argumentierenden Atheismus, für den werden die nach wie vor ungelösten, aber auf kreative Weise zu überwindendenden Gegensätze zwischen den Kulturen bzw. Weltbildern immer deutlicher.

    Ich denke, auch die Aufklärung hat inzwischen weitgehend erkannt, dass allein die menschliche Vernunft zu kurz greift, die Krisen nach einer Weiterentwicklung des altbekannten Kultes rufen.

    Wenn die Atheisten keinen privaten oder gar kommunalen Busbetrieb für ihre Werbung gefunden haben um so wie in England oder Italien Denkanstöße zu geben, sondern selbst durch Deutschland touren müssen, dann weht möglicherweise doch der kreative Geist mit.

    In weiter Pfingsthoffung:

    dass die kreative=schöpferische Wirklichkeit auf mündige Weise in heute universal erklärter Weltwirklichkeit EINverstanden werden kann. Und so zur schöpferischen Wirklichkeit im Lebensalltag bzw. zur gemeinsamen Zukunftsoptimierung bzw. -gestaltung führt.(Incl. Geburtenzahlen.)

    Gerhard Mentzel

    Im einem Themenheft der kath. Bibelgesellschaft über Engel lese ich gerade, wie diese geflügelten „Botschafter der schöpferischen Wirklichkeit“ vormals die Aufgabe hatten, die dann später in der Trinitätslehre dem Heiligen Geist zukam. Kann es sein, dass im Bus der Naturalisten die Mittler einer schöpferischen Vernunft sitzen, die auf den lebendigen Gott der Väter verweist? Sich die Werbebotschaft des Busses, dass Gott aller Voraussicht tot ist, nicht auf den von Jesus (der schöpferischen Vernunft, dem Logos) Offenbarten bezieht, sondern eine Mythengestalt?

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