Mutter Natur oder Gott Vater?

Naturwissenschaftler kommen aus dem Staunen nicht raus. Nun hat man in der Sahara eine rollende Spinne entdeckt. Mal wieder ein neu entdecktes Wunder der Natur.
Der Spiegel, der traditionell zweimal im Jahr (Ostern&Weihnachten) gegen das Christentum schießt, spricht von einer „Erfindung von Mutter Natur.“ Und das ist nicht einmal selbstironisch gemeint, so weit ich es verstehe. Vor einigen Jahren war ich Abonnent eines bekannten populärwissenschaftlichen Psychomagazins. Immer dann, wenn nach einer Erklärung gesucht wurde, musste die Evolutionslehre herhalten. Und weil ein rein mechanisches Verständnis offenkundig albern ist, ließ sich die Formulierung finden: „Das hat sich die Evolution so ausgedacht …“ 

Es geht nicht um Kreationismus vs. Evolution. Aber es will mir beim besten Willen nicht einleuchten, warum man so personal von der „Mutter Natur“ und der „erfinderischen Evolution“ spricht, und sich zugleich penetrant gegen jedwede personale Gottesvorstellung wehrt.

Mir geht es um ein vollständiges Weltbild, in dem Gott weder Zuschauer noch Auswechselspieler ist. Er ist der große Spielführer.
Unsere schöne Erde ist von einem intelligenten Design durchzogen. Und der Modeschöpfer heißt Gott Vater.

Wie er das gemacht hat, ist doch sekundär.

9 Gedanken zu “Mutter Natur oder Gott Vater?

  1. Die aufgeklärte Ein-sicht von „Vater“ und „Mutter“
    setzt die Wahrnehmung realer, rationaler
    „schöpferische Vernünftigkeit“
    in „biologisch-kosmischen Konstanten“ als
    „Sohn Gottes“ voraus –

    keine Buchstaben bzw. frommen Sprüche!

    Es ist nicht die Wissenschaft, sondern
    -das „wundersame“ Geschwätz im Namen des Glaubens, (oft Theologie genannt)
    -die Berufung auf die Offenbarung eines angeblich zum Gottessohn erhobenen Gutmenschen,
    -die ewige Suche nach Über/-Unnatürlichkeiten als Gottesbeweis,
    -letztlich der kretationistische Versuch vom Nachweis eines ID, der gegen auf zauberhafte Weise ein moralisches Ziel verfolgt…

    All dies schließt es aus, in der wissenschaftlich Erklärung, die auch das Wunder der Spinne im Wüstensand, ebenso wie die Tatsache, dass Spinnenweibchen ihre Männchen töten (was bei diesen Wesen schöpferisch sinnvoll ist, nicht in menschlich-kreative Machart umzusetzen wäre) das „ewige Wort“,
    die schöpferische Vernunft verstanden wird, die der Papst als biblisches Wesen und somit historischen Jeusus und einzigen Offenbarer belegt.
    (www.theologie-der-vernunft.de)

    Ich denke: Um zum Gott der Väter zu kommen, Gott als Vater ansprechen zu können, nicht nur als Kinder des Kosmos, die sich über die Kinder des Gesetzgottes ergeben, müssen wir am Grund unseres Glaubens wieder eine kosmische Begründung, schöpferische Verunft nachdenken, die zeitgemäß weiterzudenken wäre.

    Viele Grüße von einem Paradigma
    bei dem nichts mehr über einen geheimnisvollen Gott gesagt und gedacht wird,
    nur was die natürlich-kreativer Vernunft (der echt lebendige Jesus) über ihn offenbart.

    Gerhard

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  2. Die aufgeklärte Ein-sicht von „Vater“ und „Mutter“
    setzt die Wahrnehmung realer, rationaler
    „schöpferische Vernünftigkeit“
    in „biologisch-kosmischen Konstanten“ als
    „Sohn Gottes“ voraus –

    keine Buchstaben bzw. frommen Sprüche!

    Es ist nicht die Wissenschaft, sondern
    -das „wundersame“ Geschwätz im Namen des Glaubens, (oft Theologie genannt)
    -die Berufung auf die Offenbarung eines angeblich zum Gottessohn erhobenen Gutmenschen,
    -die ewige Suche nach Über/-Unnatürlichkeiten als Gottesbeweis,
    -letztlich der kretationistische Versuch vom Nachweis eines ID, der gegen auf zauberhafte Weise ein moralisches Ziel verfolgt…

    All dies schließt es aus, in der wissenschaftlich Erklärung, die auch das Wunder der Spinne im Wüstensand, ebenso wie die Tatsache, dass Spinnenweibchen ihre Männchen töten (was bei diesen Wesen schöpferisch sinnvoll ist, nicht in menschlich-kreative Machart umzusetzen wäre) das „ewige Wort“,
    die schöpferische Vernunft verstanden wird, die der Papst als biblisches Wesen und somit historischen Jeusus und einzigen Offenbarer belegt.

    Ich denke: Um zum Gott der Väter zu kommen, Gott als Vater ansprechen zu können, nicht nur als Kinder des Kosmos, die sich über die Kinder des Gesetzgottes ergeben, müssen wir am Grund unseres Glaubens wieder eine kosmische Begründung, schöpferische Verunft nachdenken, die zeitgemäß weiterzudenken wäre.

    Viele Grüße von einem Paradigma
    bei dem nichts mehr über einen geheimnisvollen Gott gesagt und gedacht wird,
    nur was die natürlich-kreativer Vernunft (der echt lebendige Jesus) über ihn offenbart.

    Gerhard

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  3. Mir geht es um ein vollständiges Weltbild, in dem Gott weder Zuschauer noch Auswechselspieler ist. Er ist der große Spielführer.
    Unsere schöne Erde ist von einem intelligenten Design durchzogen. Und der Modeschöpfer heißt Gott Vater.

    Beweis? Das ist doch nun albern, dass Du forderst die Presse möge mit „Mutter Natur“ usw aufhören, weil Gott toller klingt.
    Ich mag „Mutter Natur“ als Begriff auch nicht, gerade weil das Irrtümer wie den Deinen fördert.

    Lies in Zukunft einfach wenn da steht „Mutter Natur sorgt dafür dass Art XY Verhaltensweise BlaBlub angenommen hat“ das folgende raus: „Individuen der Art XY die die Eigenschaft BlaBlub aufwiesen haben sich gegenüber ihren Artgenossen ohne Eingenschaft BlauBlub erfolgreicher fortgepflanzt und dadurch über die Zeit sämtliche Artgenossen ohne BlaBlub verdrängt.“
    Das ist die Natürliche Auslese, ein Mechanismus der Evolution, ganz simpel eigentlich. Kommt wunderbar ohne „Intelligentes Design“ aus und man kann auf die unelegante Gott-Hypothese verzichten. Toll das.

    Gruß
    Daniel.

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  4. Immer locker bleiben. 😉

    Von Beweisen hab ich nie gesprochen. Und es gibt da auch nichts zu beweisen.
    Gefordert hab ich auch nichts. Mir fällt nur der personale Sprachgebrauch auf, der ein Widerspruch in sich ist.
    Und wenn mir nun diktiert wird, wie ich was zu lesen hätte … naja…

    Und doch: die „Hypothese Gott“ hat in meinem Weltbild als Christ Platz. Mag ja sein, dass Gott dabei Mechanismen der Evolution gebraucht hat. Aber an eine Kette von Zufällen, an deren Ende wir nun darüber per Web debattieren, fordert auch einen starken Glauben.
    Auf diese Hypothese kann ich nicht verzichten.

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  5. Warum muss da einer sitzten, der Evolution gebraucht, mit dem Zufall spielt, den Hebel des Mechanismus bewegt…oder doch nicht so sondern auf sonderbare Weise?

    (Und der dann doch immer wieder versucht wird in Über- und Unnatürlichkeiten zu beweisen.)

    Vor 2000 Jahren war eine Reform des jüdischen,
    wie des griechischen Glaubens:

    -die sich vom jüdisch entellerten vorgesetzten Gottesbegriff löste, der nur noch einer Gesetzlichgeit dienten.. sondern in neuer Weise das „Wort“ des monotheistischen Anfangs wieder in der Menschheitsgeschichte bzw. allem natürlichen Werden hörte.
    ,
    -die auch nicht, wie in der Stoa, die Naturordnung selbst vergottete oder alten polytheisitschen Götterbegriffen diente.

    In den damlas als vernünftig/logisch/sinnvoll (Logos/Wort) gedeuteten Gesetzen des Kosmos (deren „wunder-bare“ Wirkungsweise für uns heute auch in der Spinne im Wüstensand sichtbar wird) wurde der offenbarende Sohn gesehen, das Wort war wieder verstanden.

    Erst so, im Sohn/dem ewigen Wort war der unsagbare Gott der Väter in neuer Weise zu verstehen, sein Wille irdisch sichtbar, geworden, wo die Griechen nur eine universale Vernunft-/Logoslehre begründeten.

    Was sehen und denken wir beim Wunder im Wüstensand und der wissenschaftliche Weltbeschreibung z.B. der Evolutionsbiologen?
    Wo lesen wir vom Wort Gottes?
    Was halten wir für Offenbarung?

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  6. @achti –
    danke für den obigen artikel. ich finde es eine gute gegenüberstellung und eine nette einladung zum nachdenken.
    ich persönlich bin für den „papa“…:-)
    schalom,
    andy

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  7. „Mutter Natur“, „Papa Gott“, eine Evolution die sich „das sehr schön ausgedacht hat“….. alle Erklärungen gefallen mir nicht. Denn alle haben gemeinsam dass sie eine Frage mit etwas „unerklärlichem“ erklären.

    Ich denke einfach dass der Mensch eine sehr beschränkte Wahrnehmung hat, wir sind so an den Menschen gewöhnt dass wir uns schrecklich wundern wenn etwas ausserhalb unserer Erfahrung liegt, wie kullernde Spinnen zum Beispiel.

    Aber das ist natuerlich mit Abstand die langweiligste Erklärung und dafuer liest auch niemand populärwissenschaftliche Artikel. Wissenschaftler stehen eben grundsätzlich vor dem Problem dass sie ihre Ergebnisse media-sexy verkaufen muessen und schon reden sie von Mutter Natur und einer einfallsreichen Evolution, hört sich einfach besser an.

    😉

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  8. Zur Klarstellung,

    bei einer „schöpferischen Vernunft“ allen Werdens, die evolutionsbiologisch nachzublättern wäre und ich aufgrund des heuteigen Wissens für das eigentliche Wesen des christlichen Glaubens halte, hinter der Person (menschlichen Rolle, Aufgabe) Jesus steht, geht es nicht um „Unerklärliches“ sondern das genaue Gegenteil:

    In der logisch-vernünftigen Welterklärung wird der schöpferische Sinn wahrgenommen, der mit einer an kreativer=schöpferischer Vernunft ausgerichteten menschlichen Vernunft zu verwirklichen ist: http://www.theologie-der-vernunft.de

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  9. Zur Klarstellung,

    bei einer „schöpferischen Vernunft“ allen Werdens, die evolutionsbiologisch nachzublättern wäre und ich aufgrund des heuteigen Wissens für das eigentliche Wesen des christlichen Glaubens halte, hinter der Person (menschlichen Rolle, Aufgabe) Jesus steht, geht es nicht um „Unerklärliches“ sondern das genaue Gegenteil:

    In der logisch-vernünftigen Welterklärung wird der schöpferische Sinn wahrgenommen, der mit einer an kreativer=schöpferischer Vernunft ausgerichteten menschlichen Vernunft zu verwirklichen ist.

    Unter http://www.theologie-der-vernuft.de wird dies konkret begründet

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