Lakeland, Gabriele und Leben mit Gott in Deutschland

Gabriele ist eine besondere Frau, die ich seither nur aus dem Internet kenne. Ich habe ihr in einer Email etwas aus meinem Leben erzählt und wie ich heute noch Gottes Führung erlebe.

Gabriele ist besonders, weil sie versucht auf Gott Stimme zu hören. Doch lassen wir sie selbst sprechen:

„Ich bin seit dem Anfang der Meetings in Lakeland. Jesus zeigte mir, was hier in Lakeland passieren wird als wir im Januar nach Lakeland gezogen sind.“

Gabriele hat also gelernt, Gottes Stimme zu hören, ihr zu vertrauen und danach zu handeln. Und den Rest kann kein Mensch machen. Es ist Gott! Im Januar! Die Treffen fingen im April an.

Hier ein Auszug aus meiner Email. Es erzählt die Geschichte, wie Gott mich im letzten Jahr geführt hat, ich die Liebe Jesu erlebt habe und vor allem, wie mächtig Gott ist. Es erzählt, wie Gott mich in eine afrikanische Gemeinde gebracht hat.

Hallo Gabriele,

die Gebetskonferenz findet bei uns im Gemeindezentrum in Berlin Mitte im kommenden September statt.

Die Geschichte dieses Zentrums ist übrigens ganz interessant: Gott sprach vor etwa 12 Monaten zu 80 nicht sonderlich vermögenden Afrikanern (viele haben noch nicht einmal eine Arbeitserlaubnis):

„Kauft dieses Riesengebäude.“ – Keiner wollte richtig mitmachen. So machte sich der Pastor alleine auf.

Wundersamerweise wurde der Pastor vom Notar, der alles verkaufen sollte, freundlich-ironisch akzeptiert:

„Wenn Sie 100.000 Euro bis Freitag in drei Wochen anzahlen, dann können wir weiterreden. Machen wir einen schriftlichen Vertrag.“

Doch keiner will spenden. Vor allem auch nicht der Gemeindebund, dem die Gemeinde angehört und auch nicht die eigenen Gemeindeleute. Alle reden dem Afrikaner gut zu, Vernunft anzunehmen. – Nun ja, die alten Gemeinderäume sind gekündigt.

Ein wenig Geld kommt. Der Pastor hat regelmäßig seitdem er in Deutschland ist, gespart . Immerhin eine kleinere Summe, die er geben kann. Sein gesamtes Vermögen, eigentlich seine Alterssicherung. Doch sonst wird nichts sichtbar, wo noch Geld herkommen könnte. Aber egal, ob es 100 Euro, 10.000 oder gar 99.990 Euro sind. Was zählt ist nur die vollständige Summe zur gesetzten Frist.

Die Pastorenfrau träumt dann im Folgenden des Nachts:

„Das Geld kommt erst am letzten Tag.“

Also vertraut man auf Gott und klappert nicht mit der Blechbüchse bei anderen Leuten.

Es kommt, wie im Traum vorausgesagt. Erst in den letzten möglichen Stunden vor Ablauf der Frist kommt der alles entscheidende Rest an Geld am Freitag.

Soweit so gut. Nun war der Notar aber ein „gemeiner“ Mann. Er sagt:

„Es ist nicht überwiesen, nichts auf meinem Konto, also Pustekuchen.“

Also versuchen die Afrikaner das Geld, das noch zu einem Großteil auf der Bank ist, freitag nachmittags in BAR abzuheben, als Afrikaner in Deutschland. – Was soll man sagen, keiner nimmt sie am Telefon ernst, vielleicht verstehen sie aber auch ihr relativ schlechtes Deutsch nicht: „Einen Moment, wir verbinden sie weiter“ … dies ändert sich schließlich erst, als eine kleine Angestellte eine ganze Bankfiliale schließt und an den Schaltern das Geld zusammenzählt, ob es für die erforderliche Summe reicht.

Nun aber schnell zur Bank des Notars. Drei Afrikaner, im Anzug, mit 100.000 Euro im Aktenkoffer, in kleinen Scheinen. Auch dies geht früher oder später gut. Der Notar ist entsetzt. Er hätte das Gebäude lieber an eine andere nichtchristliche Gruppe verkauft. Einer finanzstarken gesellschaftlichen, religiösen Gruppe, die die Gesamtsumme für das Zentrum auf einen Schlag zahlen will.

Schnell schaut er im Vertrag nach. Hier steht, wenn die ungleich größere Restsumme nicht von den Afrikanern innerhalb eines Monats gezahlt wird, verfallen die ersten 100.000 Euro in seine Taschen und Pustekuchen.

Auch der Rechtsanwalt der Afrikaner bestätigt, dass dies alles etwas unglücklich gelaufen ist.

Doch dann: Die Afrikaner, wenden das drohende Unheil, tag- und nacht am Boden vor Gott liegend, weinend und schreiend, im Gebet ab (das ist alles buchstäblich zu verstehen). Das Blatt wendet sich. Das Riesengebäude ist gekauft, samt der Kleingartenanlage. Friede, Freude, Eierkuchen statt Pustekuchen.

Doch Gott arbeitet auch parallel an anderer Stelle, nämlich bei mir. – Denn nun kommt auf einem christlichen Treffen ein prophetisches Wort zu mir, dem Autor:

Es sagt, du bist nahe am Herzen Gottes, beschreibt dann ein Gebäude, die Bäume davor, zweigeschossig, mit dem Zusatz: Ausländer sind ein Schlüssel Gottes für Berlin.

Über das Erste freue ich mich, das Zweite, na ja, damit kann ich nichts anfangen, mir keinen Reim darauf machen … Aber nur bis ich vor dem genauso aussehenden Gebäude der Afrikaner stehe und erfahre, dass sie seit langen beten, dass ich komme, obwohl sie mich ja nicht kennen.

Doch wie lerne ich sie kennen? Eigentlich eine ziemlich einfache Geschichte:

Ich erhalte eine Email von einem kleinen intimen Mentorentreffen für Berliner Nachwuchspastoren, kaum mehr als 10 Leute, das natürlich nicht öffentlich ist. Ich wundere mich sehr, gehe aber hin. Dort sind sie sehr überrascht. Denn: Keiner wollte mich einladen, keiner kannte mich, keiner hatte vor allem meine Emailadresse. Trotzdem sehen sie mich auf dem Verteiler der Email, die ich erhalten habe. – Mich bitte an dieser Stelle nicht nachfragen! – Es war so, aber bitte nicht fragen, wie so was passieren kann.

Ob des großen Erstaunens darf kurz ich zu ihnen reden. In dieser Zeit redet Gott zu dem afrikanischen Pastor: „Das ist der deutsche Mann, für den ihr betet. …“

Doch er sagt nichts. Er schweigt. Wir lernen uns kennen, ich lade ihn zu meiner Geburtstagsparty im Januar ein. Wir beten ein wenig bei uns zusammen. Bald darauf bekomme ich im Februar die Prophetie auf einem Treffen.

Sie fragen, ob ich dies alles verstehe? – Nein. – Aber ich genieße es, mich Gott Herz nähern zu dürfen und ihm zu vertrauen. Ist jetzt alles ganz einfach, weil Gott persönlich zu dir geredet hat? – Nein, ich habe wie jeder andere Mensch, mit der einen oder anderen Widerwärtigkeit zu kämpfen.

Werde ich dort jetzt immer sein? – Ich weiss es ich nicht. – Ich bete weiter und strecke mich immer wieder nach Gottes Führung aus. Wenn dort alles getan und gelernt ist, wird Gott sicher wieder reden und mir zeigen, wie es weiter geht!

Lenkt mich denn Gottes Reden nicht wie eine Marionette? – Ich denke nein, Gott hätte auch ein „Nein“ von mir akzeptiert! Aber irrst du dich nicht an manchen Stellen? – Darauf kann ich eigentlich nur sagen: „Aber ganz sicher ist das so.“

Aber ich weiß, dass Gott in Jesus wirklich Liebe ist, die mich tragen kann.

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Titelbild: pixelio.de / Gabisch

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