Mücken machen mich wütend – der Dalai Lama im Interview

bogen.jpgNun ja, ein paar Schwächen muss er ja auch haben, das geistliche Oberhaupt der Tibeter. Bei Mücken wird er unruhig…

Beim Nachfragen nach seinen Zielen meint er: „Es geht mir um glücklichere Individuen, glücklichere Familien und eine glücklichere Gemeinschaft und dadurch eine glücklichere Menschheit. Mein zweites Anliegen ist die Harmonie unter den Religionen.“ – Das „Wie?“ beantwortet er in diesem Interview nicht. Dazu reicht die Zeit nicht.

Was mich allerdings nachdenklich macht ist, dass er das alles ohne Gott schaffen will. Denn Gott gibt es nicht, sagt er. Er will menschliche Werte vermitteln. Das zieht seine Zuhörer auch an. Er hat was, der lächelnde Mönch. Vielleicht weckt er dabei die Sehnsucht der Menschen nach Geborgenheit, Freude und Frieden. Aber wie soll das gehen ohne Gott? Ohne eine externe Hilfquelle, der ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung stehen, als wir Menschen gemeinhin nutzen können. Unsere Probleme auf dieser Erde kriegen wir bei allen guten Vorsätzen nicht allein in den Griff. Auch nicht mit einem Lächeln… Und das finde ich das Irreführende an den Botschaften des Dalai Lama. Zumal er es ja auch nicht wagte, eine Partnerschaft einzugehen, denn Beziehungen sind schwierig. Da sei er lieber ein Mönch und müsste sich mit diesen Dingen nicht auseinandersetzen. Auch eine Einstellung…

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